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<title>Wildpferd</title>
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<h1 id="firstHeading" class="firstHeading mw-first-heading"><span class="mw-page-title-main">Wildpferd</span></h1>
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<p><b>Wildpferd</b> ist eine unscharfe Sammelbezeichnung für verschiedene Vertreter der <a href="Gattung_(Biologie)" title="Gattung (Biologie)">Gattung</a> der <a href="Pferde" title="Pferde">Pferde</a> aus der <a href="Familie_(Biologie)" title="Familie (Biologie)">Familie</a> der <a href="Equidae" title="Equidae">Equidae</a>, die in zweierlei Bedeutungen verwendet wird:
</p>
<ol><li>Alle Arten der Pferde, einschließlich der ausgestorbenen, die in einem näheren Verwandtschaftsverhältnis zum <a href="Hauspferd" title="Hauspferd">Hauspferd</a> (<i>Equus caballus</i>) stehen (die sogenannte caballine Gruppe), aber nicht <a href="Domestiziert" class="mw-redirect" title="Domestiziert">domestiziert</a> wurden. Dazu gehört auch der bisher nicht genau identifizierte wildlebende Vorläufer des Hauspferdes. Als <a href="Rezent" title="Rezent">rezente</a> Vertreter gelten häufig der <a href="Tarpan" title="Tarpan">Tarpan</a> (<i>Equus ferus</i>) und das <a href="Przewalski-Pferd" title="Przewalski-Pferd">Przewalski-Pferd</a> (<i>Equus przewalskii</i>). Der Wildpferdestatus beider wird durch einige <a href="Genetik" title="Genetik">genetische</a> Studien in Frage gestellt, was Gegenstand kontroverser Diskussionen ist. Im Ergebnis der genetischen Untersuchungen können aber weder der Tarpan noch das Przewalski-Pferd in die direkte Abstammungsfolge zum Hauspferd eingeordnet werden. Beide Formen wurden eine Zeitlang in eine gemeinsame Art gestellt, die im Deutschen die Bezeichnung „Wildpferd“ trug. Im weiteren Sinne schließt der Begriff Wildpferd auch alle <a href="Pleistoz%C3%A4n" title="Pleistozän">pleistozänen</a> caballinen Pferdearten ein. Nicht näher mit dem Hauspferd verwandte wildlebende Pferdeformen werden als <a href="Wildesel" title="Wildesel">Wildesel</a> oder <a href="Zebras" title="Zebras">Zebras</a> ausgewiesen.</li>
<li>Im allgemeinen Sprachgebrauch werden auch (mehr oder weniger) wildlebende <a href="Pferderasse" class="mw-redirect" title="Pferderasse">Pferderassen</a> als „Wildpferde“ bezeichnet. Dabei handelt es sich ausnahmslos um verwilderte Hauspferde (zum Beispiel der amerikanische <a href="Mustang_(Pferd)" title="Mustang (Pferd)">Mustang</a> sowie das australische <a href="Brumby_(Pferd)" title="Brumby (Pferd)">Brumby</a>) oder halbwild lebende Rassen (zum Beispiel das <a href="D%C3%BClmener_Wildpferd" class="mw-redirect" title="Dülmener Wildpferd">Dülmener Pferd</a> in Deutschland beziehungsweise das <a href="Camargue-Pferd" title="Camargue-Pferd">Camargue-Pferd</a> in Frankreich). Sie werden auch als <b>halbwilde Pferde</b> bezeichnet.</li></ol>

<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="„Echte“_Wildpferde"><span id=".E2.80.9EEchte.E2.80.9C_Wildpferde"></span>„Echte“ Wildpferde</h2></div>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Rezente_Formen">Rezente Formen</h3></div>

<p>Während des <a href="Holoz%C3%A4n" title="Holozän">Holozäns</a> wurden hauptsächlich zwei Vertreter in <a href="Eurasien" title="Eurasien">Eurasien</a> als Wildpferde angesehen. Der <a href="Tarpan" title="Tarpan">Tarpan</a> (<i>Equus ferus</i>) besiedelte den westlichen Teil, wurde aber im 18. und 19. Jahrhundert ausgerottet. Sein Auftreten ist für die <a href="Russland" title="Russland">westrussischen</a> und <a href="Ukraine" title="Ukraine">ukrainischen</a> offenen <a href="Steppe" title="Steppe">Steppenlandschaften</a> verbürgt. Weiter westlich, in <a href="Polen" title="Polen">Polen</a> und im <a href="Baltikum" title="Baltikum">Baltikum</a> kam er auch in geschlossenen Waldgebieten vor. Höchstwahrscheinlich trat der Tarpan auch in <a href="Mitteleuropa" title="Mitteleuropa">Mittel-</a> und <a href="Westeuropa" title="Westeuropa">Westeuropa</a> auf, doch ist er hier schon wesentlich früher verschwunden. Das Aussehen der Tiere ist weitgehend nur über historische Überlieferungen rekonstruierbar, lediglich von einem Individuum, dessen Reinerbigkeit aber nicht eindeutig ist, liegt eine Fotografie vor. Nach sich wiederholenden Aussagen zeitgenössischer Quellen war der Tarpan ein eher kleines Pferd, dessen <a href="Schulterh%C3%B6he" class="mw-redirect" title="Schulterhöhe">Schulterhöhe</a> wohl um die 140&nbsp;cm maß, mit großem Kopf und spitzen Ohren. Das Fell wies offensichtlich eine mehr oder weniger graue Färbung auf, wobei die Bauchseite wahrscheinlich eine hellere und die Gliedmaßen eine dunklere Tönung besaßen. Häufig wird eine dunkle, struppige Mähne und ein dunkler Schwanz angegeben, ebenso kam ein <a href="Aalstrich" title="Aalstrich">Aalstrich</a> vor. Bezüglich der Mähne ist unklar, ob diese stehend oder hängend ausgebildet war.<sup id="cite_ref-Groves_1986_1-0" class="reference"><a href="#cite_note-Groves_1986-1"><span class="cite-bracket">[</span>1<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-Jezierski_et_al._2008_2-0" class="reference"><a href="#cite_note-Jezierski_et_al._2008-2"><span class="cite-bracket">[</span>2<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Aus <a href="Genetik" title="Genetik">genetischer</a> Sicht stellt der Tarpan eine Mischung aus westeurasischen Wildpferden und Hauspferden dar.<sup id="cite_ref-Librado_et_al._2021_3-0" class="reference"><a href="#cite_note-Librado_et_al._2021-3"><span class="cite-bracket">[</span>3<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>

<p>Das <a href="Przewalski-Pferd" title="Przewalski-Pferd">Przewalski-Pferd</a> (<i>Equus przewalskii</i>) wurde als östlicher Strang der eurasischen Wildpferde eingestuft. Die Art galt seit den 1960er Jahren als in freier Wildbahn ausgestorben. Ihre letzten Vertreter fanden sich in der <a href="Gobi" title="Gobi">Gobi</a> im nördlichen <a href="Ostasien" title="Ostasien">Ostasien</a>. Ob dies jedoch tatsächlich das angestammte Verbreitungsgebiet war oder ein Rückzugsgebiet repräsentierte, ist nicht eindeutig geklärt. Durch engagierte Zuchtprogramme seitens verschiedener zoologischer Institutionen konnte das Przewalski-Pferd seit den 1990er Jahren wieder in drei Schutzgebieten in der <a href="Mongolei" title="Mongolei">Mongolei</a> ausgewildert werden. In der Regel wird das Przewalski-Pferd an der Schulter 134 bis 146&nbsp;cm hoch, das Gewicht variiert zwischen 200 und 300&nbsp;kg. Typische Kennzeichen der Art finden sich in der gedrungenen Körpergestalt, dem großen Kopf, dem rötlich- bis gelblich braunen Körperfell und der hellen Unterseite. Als charakteristisch kann hier eine M-förmige oder sattelartige Markierung an den Seiten angesehen werden, die den Übergang von der dunkleren Rücken- zur helleren Bauchfärbung hervorhebt. Der Kopf ist dunkel gefärbt, die Mähne kurz und stehend und der Schwanz buschig mit langen Haaren nur im unteren Abschnitt. Als besondere Abzeichen können der Aalstrich und die mitunter auftretenden Beinfesseln angesehen werden.<sup id="cite_ref-Groves_1994_4-0" class="reference"><a href="#cite_note-Groves_1994-4"><span class="cite-bracket">[</span>4<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-Volf_1996,_Kap_8_5-0" class="reference"><a href="#cite_note-Volf_1996,_Kap_8-5"><span class="cite-bracket">[</span>5<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-Rubenstein_2011_6-0" class="reference"><a href="#cite_note-Rubenstein_2011-6"><span class="cite-bracket">[</span>6<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Die Einstufung des Przewalski-Pferdes als letzte verbliebene Form der Wildpferde wurde jedoch von einer <a href="Genetik" title="Genetik">genetischen</a> Studie aus dem Jahr 2018 in Frage gestellt, Dieser zufolge handelt es sich hier um die Nachkommen eines ehemals <a href="Domestikation" class="mw-redirect" title="Domestikation">domestizierten</a> Pferdes der <a href="Botai-Kultur" title="Botai-Kultur">Botai-Kultur</a>, das möglicherweise bereits vor rund 5000 Jahren wieder verwilderte. Darüber hinaus ist das Przewalski-Pferd kein direkter Vorfahr des heutigen <a href="Hauspferd" title="Hauspferd">Hauspferdes</a> (<i>Equus caballus</i>).<sup id="cite_ref-Gaunitz_et_al._2018_7-0" class="reference"><a href="#cite_note-Gaunitz_et_al._2018-7"><span class="cite-bracket">[</span>7<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-Fages_et_al._2019_8-0" class="reference"><a href="#cite_note-Fages_et_al._2019-8"><span class="cite-bracket">[</span>8<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Teilweise wird die Ansicht, dass die Botai-Pferde bereits domestiziert waren, abgelehnt, so etwa durch eine Studie aus dem Jahr 2021.<sup id="cite_ref-Taylor_et_al._2021_9-0" class="reference"><a href="#cite_note-Taylor_et_al._2021-9"><span class="cite-bracket">[</span>9<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Dass das Przewalski-Pferd nicht der direkte Vorläufer des heutigen Hauspferdes ist, unterstützen allerdings weitere genetische Analysen. Diese veranschlagen die Trennung der Linien, die einerseits zum Przewalski-Pferd, andererseits zum Hauspferd führten, auf einen Zeitraum vor rund 117.000 Jahren, mit einer Spannweite je nach Datengewichtung zwischen 45.000 und 364.000 Jahren.<sup id="cite_ref-Goto_et_al._2011_10-0" class="reference"><a href="#cite_note-Goto_et_al._2011-10"><span class="cite-bracket">[</span>10<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-Vilstrup_et_al._2013_11-0" class="reference"><a href="#cite_note-Vilstrup_et_al._2013-11"><span class="cite-bracket">[</span>11<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-Sarkissian_et_al._2015_12-0" class="reference"><a href="#cite_note-Sarkissian_et_al._2015-12"><span class="cite-bracket">[</span>12<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Entwicklung_der_caballinen_Pferde_im_Pliozän_und_Pleistozän_sowie_im_Frühholozän"><span id="Entwicklung_der_caballinen_Pferde_im_Plioz.C3.A4n_und_Pleistoz.C3.A4n_sowie_im_Fr.C3.BChholoz.C3.A4n"></span>Entwicklung der caballinen Pferde im Pliozän und Pleistozän sowie im Frühholozän</h3></div>

<p>Die Gattung <i>Equus</i> entstand <a href="Genetik" title="Genetik">genetischen</a> Untersuchungen zufolge vor rund 4,5 bis 4 Millionen Jahren, also noch im <a href="Plioz%C3%A4n" title="Pliozän">Pliozän</a>, in Nordamerika. Wenig später spaltete sie sich in die caballinen (die Linie des heutigen Hauspferdes, Tarpans und des Przewalski-Pferdes) und nicht-caballinen Pferde (die Linie der heutigen Zebras und Esel) auf.<sup id="cite_ref-Orlando_et_al._2013_13-0" class="reference"><a href="#cite_note-Orlando_et_al._2013-13"><span class="cite-bracket">[</span>13<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-Vilstrup_et_al._2013_11-1" class="reference"><a href="#cite_note-Vilstrup_et_al._2013-11"><span class="cite-bracket">[</span>11<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Die frühesten Fossilfunde liegen mit etwa 3,5 Millionen Jahren vor heute, stammen aber bisher nur von Vertretern der nicht-caballinen Verwandtschaftsgruppe. Von der caballinen Gruppe dagegen liegen Funde erst im <a href="Unterpleistoz%C3%A4n" class="mw-redirect" title="Unterpleistozän">Unterpleistozän</a> mit <i>Equus scotti</i> aus den <a href="USA" class="mw-redirect" title="USA">US</a>-Bundesstaaten <a href="Texas" title="Texas">Texas</a> und <a href="Nebraska" title="Nebraska">Nebraska</a> vor.<sup id="cite_ref-Eisenberg_1992_14-0" class="reference"><a href="#cite_note-Eisenberg_1992-14"><span class="cite-bracket">[</span>14<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Hierbei handelt es sich um eine sehr große Form mit einem Körpergewicht um 550&nbsp;kg. Die caballinen wie auch die non-caballinen Pferde gelangten zu noch nicht endgültig geklärter Zeit über die <a href="Bering-Landbr%C3%BCcke" class="mw-redirect" title="Bering-Landbrücke">Bering-Landbrücke</a> nach <a href="Eurasien" title="Eurasien">Eurasien</a>. Erste Datierungen sind aus dem <a href="Villafranchium" title="Villafranchium">Villafranchium</a> bekannt. Im Folgenden entwickelten sich die caballinen Pferde Nordamerikas und Eurasiens genetisch weit auseinander.<sup id="cite_ref-Yuan_et_al._2020_15-0" class="reference"><a href="#cite_note-Yuan_et_al._2020-15"><span class="cite-bracket">[</span>15<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Aus dem <a href="Mittelpleistoz%C3%A4n" class="mw-redirect" title="Mittelpleistozän">Mittelpleistozän</a> bildet <i>Equus mosbachensis</i> die in Europa bedeutendste und recht zahlreich belegte Form. Hierbei handelt es sich um ein massives Tier mit rund 165&nbsp;cm Schulterhöhe und etwa 600&nbsp;kg Körpergewicht,<sup id="cite_ref-Meneses_et_al._2019_16-0" class="reference"><a href="#cite_note-Meneses_et_al._2019-16"><span class="cite-bracket">[</span>16<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> dessen Zugehörigkeit zu den caballinen Pferden auch genetisch untermauert ist.<sup id="cite_ref-Weingarten_et_al._2025_17-0" class="reference"><a href="#cite_note-Weingarten_et_al._2025-17"><span class="cite-bracket">[</span>17<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> In der Folgezeit kam es zu einer starken Auffächerung der caballinen Pferde, teilweise verbunden mit einer deutlichen Größenreduktion. Typische Formen werden durch <i>Equus steinheimensis</i> oder <i>Equus taubachensis</i> angezeigt.<sup id="cite_ref-Boulbes_et_al._2019_18-0" class="reference"><a href="#cite_note-Boulbes_et_al._2019-18"><span class="cite-bracket">[</span>18<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Für das Jungpleistozän wurden zahlreiche weitere Formen beschrieben, hierzu zählen etwa <i>Equus gallicus</i> im westlichen, <i>Equus germanicus</i> im westlichen und zentralen und <i>Equus latipes</i> im östlichen Europa sowie <i>Equus lenensis</i> im nördlichen oder <i>Equus dalianensis</i> im östlichen <a href="Asien" title="Asien">Asien</a>. Die Schulterhöhen verringern sich in dieser Zeitperiode auf etwa 137 bis 145&nbsp;cm.<sup id="cite_ref-Foronova_2002_19-0" class="reference"><a href="#cite_note-Foronova_2002-19"><span class="cite-bracket">[</span>19<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-Spassov_et_al._1997_20-0" class="reference"><a href="#cite_note-Spassov_et_al._1997-20"><span class="cite-bracket">[</span>20<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Auch in Nordamerika treten im Jungpleistozän verschiedene caballine Pferde auf. Dabei kann man im zentralen und südlichen Teil des Kontinentes einzelne große Formen wie <i>Equus occidentalis</i> und kleinere wie <i>Equus mexicanus</i> und <i>Equus cedralensis</i> unterscheiden.<sup id="cite_ref-Alberdi_et_al._2014_21-0" class="reference"><a href="#cite_note-Alberdi_et_al._2014-21"><span class="cite-bracket">[</span>21<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-Rook_et_al._2019_22-0" class="reference"><a href="#cite_note-Rook_et_al._2019-22"><span class="cite-bracket">[</span>22<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Im Norden hingegen trat mit <i>Equus lambei</i> eine sehr kleine Form mit einer Schulterhöhe von nur rund 122&nbsp;cm auf.<sup id="cite_ref-Harington_et_al._1996_23-0" class="reference"><a href="#cite_note-Harington_et_al._1996-23"><span class="cite-bracket">[</span>23<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Für Südamerika ist mit <i>Equus neogeus</i> nur eine valide caballine Form verzeichnet, aber mit beträchtlichen Größenvariationen.<sup id="cite_ref-Machado_et_al._2019_24-0" class="reference"><a href="#cite_note-Machado_et_al._2019-24"><span class="cite-bracket">[</span>24<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Als bisher einzige <a href="Afrika" title="Afrika">afrikanische</a> Form der Wildpferde erreichte <i>Equus algericus</i> den Norden des Kontinentes. Ihre Funde gehören dem Jungpleistozän an und verweisen auf ein Tier mit rund 144&nbsp;cm Schulterhöhe. Ansonsten ist Afrika ausschließlich von Eseln und Zebras bewohnt.<sup id="cite_ref-Bernor_et_al._2010_25-0" class="reference"><a href="#cite_note-Bernor_et_al._2010-25"><span class="cite-bracket">[</span>25<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Die Vielfalt der jungpleistozänen caballinen Pferde wirft die Frage auf, ob es sich dabei tatsächlich jeweils um eigenständige Arten handelt. Neben den variierenden Ausmaßen lassen sich auch Abweichungen in den Skelettproportionen erkennen, was sich unter anderem in kräftigeren oder schlankeren Beinen beziehungsweise in schmaleren oder breiteren Schnauzen ausdrückt. Verbunden mit einer stärkeren Fragmentierung der Landschaften im Ausklang der <a href="Letzte_Kaltzeit" title="Letzte Kaltzeit">letzten Kaltzeit</a> vermuten einige Wissenschaftler hierbei eher „Ökomorphotypen“ mit Anpassungen an offenere oder geschlossenere Lebensräume.<sup id="cite_ref-Boulbes_et_al._2019_18-1" class="reference"><a href="#cite_note-Boulbes_et_al._2019-18"><span class="cite-bracket">[</span>18<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Zum Ende des Pleistozäns starben alle nord- und südamerikanischen Wildpferde einschließlich ihrer näheren Verwandten (<i><a href="Haringtonhippus" title="Haringtonhippus">Haringtonhippus</a></i> und <i><a href="Hippidion" title="Hippidion">Hippidion</a></i>) im Zuge der <a href="Quart%C3%A4re_Aussterbewelle" title="Quartäre Aussterbewelle">quartären Aussterbewelle</a> aus.<sup id="cite_ref-Rook_et_al._2019_22-1" class="reference"><a href="#cite_note-Rook_et_al._2019-22"><span class="cite-bracket">[</span>22<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> In Eurasien bestanden einzelne Wildpferdformen weiter, verschwanden aber weitgehend in der ersten Hälfte des <a href="Holoz%C3%A4n" title="Holozän">Holozäns</a>. Einer der wichtigsten Vertreter ist <i>Equus lenensis</i>, welches den hohen Norden <a href="Asien" title="Asien">Asiens</a> oberhalb des 70. Breitengrades besiedelte. Wichtige Funde sind aus <a href="Jakutien" class="mw-redirect" title="Jakutien">Jakutien</a> bekannt. Ein Teil davon gehört noch dem <a href="Jungpleistoz%C3%A4n" class="mw-redirect" title="Jungpleistozän">Jungpleistozän</a> an, der jüngste bekannte Fund datiert auf rund 2200 Jahre vor heute.<sup id="cite_ref-Kuznetsova_et_al._2001_26-0" class="reference"><a href="#cite_note-Kuznetsova_et_al._2001-26"><span class="cite-bracket">[</span>26<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Die insgesamt geringe Anzahl von Funden lässt aber vermuten, dass die Art zu dieser Zeit wohl nur aus kleinen <a href="Population_(Biologie)" title="Population (Biologie)">Populationen</a> bestand. Das „Lena-Pferd“ war relativ klein mit kurzen Ohren und kurzem Schwanz. Die Größe der Tiere betrug vermutlich zwischen 125 und 140&nbsp;cm an der Schulter. Im äußeren Erscheinungsbild glich es wahrscheinlich dem Przewalski-Pferd, was durch einige <a href="Mumifikation" title="Mumifikation">mumifizierte</a> Kadaverfunde aus dem <a href="Permafrost" title="Permafrost">Permafrostgebiet</a> belegt werden kann.<sup id="cite_ref-Boeskorov_et_al._2004_27-0" class="reference"><a href="#cite_note-Boeskorov_et_al._2004-27"><span class="cite-bracket">[</span>27<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-Boeskorov_et_al._2018_28-0" class="reference"><a href="#cite_note-Boeskorov_et_al._2018-28"><span class="cite-bracket">[</span>28<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Genetischen Daten zufolge ist <i>Equus lenensis</i> nahe mit dem Hauspferd verwandt. Beide Linien spalteten sich zu Beginn des Jungpleistozäns voneinander ab (ausgehend von einer Trennung des Przewalski-Pferdes vor rund 45.000 Jahren).<sup id="cite_ref-Nedoluzhko_et_al._2020_29-0" class="reference"><a href="#cite_note-Nedoluzhko_et_al._2020-29"><span class="cite-bracket">[</span>29<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-Fages_et_al._2019_8-1" class="reference"><a href="#cite_note-Fages_et_al._2019-8"><span class="cite-bracket">[</span>8<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Belege_des_Aussehens_der_Wildpferde">Belege des Aussehens der Wildpferde</h3></div>
<div class="mw-heading mw-heading4"><h4 id="Mumifizierte_Wildpferdkadaver">Mumifizierte Wildpferdkadaver</h4></div>
<p>Eine Möglichkeit, das Aussehen der Wildpferde zu rekonstruieren, geben mumifizierte Kadaver von Pferden. Von diesen sind mehrere aus dem Permafrostgebiet <a href="Sibirien" title="Sibirien">Sibiriens</a> erhalten. Sie werden weitgehend der Art <i>Equus lenensis</i> zugeschrieben und weisen ein Alter auf, das das späte Jungpleistozän und die erste Hälfte des Holozäns umspannt. Neben vereinzelten älteren und wenig gut erhaltenen Resten aus der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts kamen einige bedeutende Funde ab den späten 1960er Jahren in <a href="Jakutien" class="mw-redirect" title="Jakutien">Jakutien</a> zum Vorschein.<sup id="cite_ref-Guthrie_1990_30-0" class="reference"><a href="#cite_note-Guthrie_1990-30"><span class="cite-bracket">[</span>30<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Dazu gehört das „Selerikan-Pferd“, ein ausgewachsener Hengst, der im Jahr 1968 am Selerikan, einem Fluss aus dem Einzugsgebiet der <a href="Indigirka" title="Indigirka">Indigirka</a> in 8 bis 9&nbsp;m Tiefe entdeckt wurde. Sein Alter beträgt rund 38.600 bis 35.000 Jahre. Ein weiterer Mumienfund stammt mit dem „Moichoon-Pferd“, eine Stute, aus der Region des Chromabusen. Benannt ist er nach dem gleichnamigen See Moichoon, an dessen Ufern das Pferd im Jahr 1977 in nur rund 1,1&nbsp;m Tiefe aufgefunden wurde. Mit einem Alter von nur 2340 Jahren gehört es zu den jüngsten Nachweise von <i>Equus lenensis</i>. Nur vier Jahre später wurde das „Dyukar-Pferd“ vom Unterlauf der Indigirka bei <a href="Tschokurdach" title="Tschokurdach">Tschokurdach</a> berichtet, das einem nicht ausgewachsenen Individuum unbestimmten Geschlechts entspricht und dessen geologisches Alter etwa bei 29.000 Jahren liegt. Im gleichen Zeitraum kam das „Maksunuoch-Pferd“ im <a href="Bulunski_ulus" title="Bulunski ulus">Bulunski ulus</a> zu Tage, ein etwa 16-jähriger Hengst. Der Fund ist undatiert. Ein allgemein spätpleistozänes Alter weist ein Beinrest eines Fohlens vom <a href="Omoloi" title="Omoloi">Omoloi</a> auf. Der überwiegende Teil der Pferdereste ist fragmentarisch erhalten. Eine herausragende Stellung nimmt das „Selerikan-Pferd“ ein. Dieses besteht aus einem nahezu vollständigen Kadaver, der noch Hautreste an den Beinen, am Schwanz, am Rumpf, Brust und Nacken aufweist und die teilweise noch mit Fell bedeckt sind. Die Hufe haben eine breite Gestalt und sind teils stark abgelaufen. Das Individuum besitzt einen rund 140 bis 142&nbsp;cm langen Rumpf und misst an der Schulter 134 bis 136&nbsp;cm.<sup id="cite_ref-Boeskorov_et_al._2004_27-1" class="reference"><a href="#cite_note-Boeskorov_et_al._2004-27"><span class="cite-bracket">[</span>27<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-Lazarev_2005_31-0" class="reference"><a href="#cite_note-Lazarev_2005-31"><span class="cite-bracket">[</span>31<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-Spasskaya_et_al._2012_32-0" class="reference"><a href="#cite_note-Spasskaya_et_al._2012-32"><span class="cite-bracket">[</span>32<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-Boeskorov_2020_33-0" class="reference"><a href="#cite_note-Boeskorov_2020-33"><span class="cite-bracket">[</span>33<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Weitere Funde erbrachte das beginnende 21. Jahrhundert. Für das Jahr 2005 ist das „Bilibino-Pferd“ zu verzeichnen, eine partiell erhaltene Karkasse einer nur rund eineinhalbjährigen Stute. Gefunden wurde es in einer Goldmine an der Angarka bei <a href="Bilibino" title="Bilibino">Bilibino</a> in <a href="Autonomer_Kreis_der_Tschuktschen" title="Autonomer Kreis der Tschuktschen">Tschukotka</a>. Bisher liegt keine genaue Artbestimmung vor, mit einem geologischen Alter von etwa 58.500 Jahren vor heute ist es der älteste Mumienfund.<sup id="cite_ref-Spasskaya_et_al._2012_32-1" class="reference"><a href="#cite_note-Spasskaya_et_al._2012-32"><span class="cite-bracket">[</span>32<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-Spasskaya_et_al._2012b_34-0" class="reference"><a href="#cite_note-Spasskaya_et_al._2012b-34"><span class="cite-bracket">[</span>34<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Wiederum aus Jakutien, bei <a href="Werchojansk" title="Werchojansk">Werchojansk</a>, wurde im Jahr 2011 die Entdeckung eines Fohlen von <i>Equus lenensis</i> verzeichnet, das rund 5000 Jahre alt ist und als „Batagai-Pferd“ bekannt wurde. Einen der am besten überlieferten Kadaver jedoch repräsentiert das „Jukagir-Pferd“. Er wurde im Jahr 2010 am Nordhang des Oyagossky Yar an der Küste der <a href="Laptew-Stra%C3%9Fe" title="Laptew-Straße">Laptew-Straße</a> in Jakutien freigelegt. Der Fund, der eine Stute mit einem Individualalter von etwa fünf Jahren darstellt, ist in zwei Teilen erhalten. Diese umfassen den Kopf mit den Ohren, dem Hals und Teilen des Vorderkörpers sowie die Hinterbeine und den Schwanz. Für das Tier wird eine Schulterhöhe von 132&nbsp;cm rekonstruiert. Die Einbettung in den Dauerfrost fand vor etwa 5450 bis 5310 Jahren statt.<sup id="cite_ref-Boeskorov_et_al._2014_35-0" class="reference"><a href="#cite_note-Boeskorov_et_al._2014-35"><span class="cite-bracket">[</span>35<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-Boeskorov_et_al._2014b_36-0" class="reference"><a href="#cite_note-Boeskorov_et_al._2014b-36"><span class="cite-bracket">[</span>36<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-Boeskorov_et_al._2018_28-1" class="reference"><a href="#cite_note-Boeskorov_et_al._2018-28"><span class="cite-bracket">[</span>28<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-Boeskorov_2020_33-1" class="reference"><a href="#cite_note-Boeskorov_2020-33"><span class="cite-bracket">[</span>33<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Abseits der nordasiatischen Pferdekadaver sind mumifizierte Reste auch aus dem Hohen Norden Nordamerikas beschrieben worden. Hierzu zählen einzelne Beinreste von den Eastern und Goldstream Creeks in US-Bundesstaat <a href="Alaska" title="Alaska">Alaska</a>, die bereits in den 1930er Jahren zu Tage traten,<sup id="cite_ref-Guthrie_1990_30-1" class="reference"><a href="#cite_note-Guthrie_1990-30"><span class="cite-bracket">[</span>30<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> und ein teilweise erhaltener Pferdekörper vom Last Chance Creek bei <a href="Dawson_City" class="mw-redirect" title="Dawson City">Dawson City</a> im <a href="Kanada" title="Kanada">kanadischen</a> Territorium <a href="Yukon_(Territorium)" title="Yukon (Territorium)">Yukon</a>. Letzterer wurde im Jahr 1993 aufgefunden. Erhalten geblieben sind die Vorder- und Hinterbeine sowie Teile des Rumpfes mit Schwanz. Alle Funde sind jungpleistozänen Alters, wobei für die Funde vom „Yukon-Pferd“ eine Altersdatierung von 26.280 Jahren vor heute vorliegt, und werden der nordamerikanischen Art <i>Equus lambei</i> zugewiesen.<sup id="cite_ref-Harington_et_al._1996_23-1" class="reference"><a href="#cite_note-Harington_et_al._1996-23"><span class="cite-bracket">[</span>23<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Von einigen der mumifizierten Pferdereste konnten das Fell, die Einzelhaare und andere Weichteile wie die Hufe und Ohren genauer untersucht werden. Bei dem überwiegenden Teil der Kadaver ist das Fell weitgehend nur noch an den unteren Beinpartien erhalten, was auch für viele Mumien anderer Tierarten aus dem Dauerfrostboden zutrifft. Zumeist wird die Farbe als ein dunkles Braun oder ein Schwarz beschrieben, so etwa beim „Selerikan-Pferd“, beim „Dyukar-Pferd“ und beim „Jukagir-Pferd“. Bei letzterem sind die Haare an den Beinen kurz, bis zu 7&nbsp;cm lang. Ersteres besitzt Fellreste zusätzlich am Rumpf und am Nacken. Die Einzelhaare des Rumpfes erreichen hier 8 bis 9&nbsp;cm, an den Beinen 5 bis 6&nbsp;cm Länge. Teilweise treten aber auch steife Langhaare auf, die bis zu 12&nbsp;cm lang sind. Die Mähne setzte sich aus möglicherweise bis zu 15&nbsp;cm langen Haaren zusammen, doch sind hier die Beschädigungen zu groß. Die Haare am Nacken beim „Dyukar-Pferd“ werden mit 8&nbsp;cm Länge angegeben.<sup id="cite_ref-Guthrie_1990_30-2" class="reference"><a href="#cite_note-Guthrie_1990-30"><span class="cite-bracket">[</span>30<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-Boeskorov_et_al._2004_27-2" class="reference"><a href="#cite_note-Boeskorov_et_al._2004-27"><span class="cite-bracket">[</span>27<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-Lazarev_2005_31-1" class="reference"><a href="#cite_note-Lazarev_2005-31"><span class="cite-bracket">[</span>31<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-Spasskaya_et_al._2012_32-2" class="reference"><a href="#cite_note-Spasskaya_et_al._2012-32"><span class="cite-bracket">[</span>32<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-Chernova_et_al._2015_37-0" class="reference"><a href="#cite_note-Chernova_et_al._2015-37"><span class="cite-bracket">[</span>37<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Die Ohren sind bei <i>Equus lenensis</i> mit einer Länge von 14&nbsp;cm kürzer als vergleichsweise beim ähnlich großen Przewalski-Pferd, ebenso der Schwanz mit gut 36&nbsp;cm Länge (ohne Haarbedeckung), während die Hufe deutlich breiter erscheinen.<sup id="cite_ref-Boeskorov_et_al._2014_35-1" class="reference"><a href="#cite_note-Boeskorov_et_al._2014-35"><span class="cite-bracket">[</span>35<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-Boeskorov_et_al._2018_28-2" class="reference"><a href="#cite_note-Boeskorov_et_al._2018-28"><span class="cite-bracket">[</span>28<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
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<div class="mw-heading mw-heading4"><h4 id="Genetisch_erschlossene_Fellfarben_der_Wildpferde">Genetisch erschlossene Fellfarben der Wildpferde</h4></div>

<p>Von verschiedenen <a href="Pleistoz%C3%A4n" title="Pleistozän">pleistozän</a> und <a href="Holoz%C3%A4n" title="Holozän">frühholozänen</a> Wildpferden liegen genetische Untersuchungen vor, die die Rekonstruktion der ursprünglichen Farbgebung des Fells ermöglichen. Die meisten analysierten Fossilfunde sind <a href="Iberische_Halbinsel" title="Iberische Halbinsel">iberischen</a> oder <a href="Sibirien" title="Sibirien">sibirischen</a> Ursprungs. Es traten verschiedene Farbtypen auf, jedoch überwog die Grundfarbe <a href="Brauner_(Pferd)" title="Brauner (Pferd)">Braun</a>. Weitaus seltener ließ sich ein <a href="Gen" title="Gen">Gen</a> für eine <a href="Rappe" title="Rappe">schwarze Fellfarbe</a> feststellen. Es gab jedoch wahrscheinlich mit der zunehmenden Bewaldung nach dem Ende der <a href="Letzte_Eiszeit" class="mw-redirect" title="Letzte Eiszeit">letzten Eiszeit</a> eine positive <a href="Selektion_(Evolution)" title="Selektion (Evolution)">Selektion</a> in Richtung dunkler gefärbter Tiere. Des Weiteren wurde bei den fossilen Wildpferden der <a href="Tigerschecke" title="Tigerschecke">Tigerschecken</a>-Komplex nachgewiesen, der für eine schwarz gescheckte weiße Grundfarbe verantwortlich ist, wie man sie heute unter anderem bei <a href="Knabstrupper" title="Knabstrupper">Knabstruppern</a> und einigen <a href="Noriker_(Pferd)" title="Noriker (Pferd)">Norikern</a> finden kann. Das Vorkommen des <a href="Dilute-Gen" title="Dilute-Gen">Dilute-Gens</a>, das bei <a href="Falbe_(Pferdefarbe)" class="mw-redirect" title="Falbe (Pferdefarbe)">falben</a> Pferden eine Aufhellung der Grundfarbe bewirkt, wurde bislang bei Wildpferden noch nicht getestet. Es wird jedoch für wahrscheinlich gehalten, dass Wildpferde zumindest in offeneren Lebensräumen falben waren, da sowohl das Przewalski-Pferd als auch die Wildesel allesamt braunfalben gefärbt sind und die helle Grundfarbe für steppenartige Habitate vorteilhaft ist. Alle genetisch bestimmten Fellfarben sind auch über <a href="H%C3%B6hlenmalereien" class="mw-redirect" title="Höhlenmalereien">Höhlenmalereien</a>, die Wildpferde des Pleistozäns in Europa darstellen, visuell überliefert.<sup id="cite_ref-Ludwig_et_al._2009_38-0" class="reference"><a href="#cite_note-Ludwig_et_al._2009-38"><span class="cite-bracket">[</span>38<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-Pruvost_et_al._2011_39-0" class="reference"><a href="#cite_note-Pruvost_et_al._2011-39"><span class="cite-bracket">[</span>39<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-Ludwig_et_al._2015_40-0" class="reference"><a href="#cite_note-Ludwig_et_al._2015-40"><span class="cite-bracket">[</span>40<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-Wutke_et_al._2016_41-0" class="reference"><a href="#cite_note-Wutke_et_al._2016-41"><span class="cite-bracket">[</span>41<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-Sandoval_et_al._2017_42-0" class="reference"><a href="#cite_note-Sandoval_et_al._2017-42"><span class="cite-bracket">[</span>42<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Die Grundfarben Braun und Schwarz ergeben mit Falbe Braunfalbe beziehungsweise Mausfalbe. Darüber hinaus wird vermutet, dass ein eventueller Verlust des Falbgens wiederum im mittleren und westlichen Teil Europas von Vorteil gewesen wäre, da dunkler gefärbte Pferde (in diesem Fall phänotypisch braun und schwarz) in bewaldeten Gebieten besser getarnt gewesen sein könnten. Eine helle Körperunterseite (Pangare) könnte als Charakteristikum ebenfalls bei den Wildpferden ausgebildet gewesen sein, da sie bei allen anderen wilden Pferden (mit Ausnahme der Zebras) ein fester Bestandteil der Fellfarbe sind.<sup id="cite_ref-Baker_2008_43-0" class="reference"><a href="#cite_note-Baker_2008-43"><span class="cite-bracket">[</span>43<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Sie ist außerdem beim Przewalski-Pferd belegt und beim Tarpan über historische Berichte erwähnt. Anders verhält es sich mit dem <a href="Mehlmaul" title="Mehlmaul">Mehlmaul</a>, das zwar bei einigen Wildeseln auftritt, beim Przewalski-Pferd aber möglicherweise eine Erscheinung der Zucht ist, da ursprüngliche Tiere eher eine dunkle Schnauze besaßen. Sehr wahrscheinlich wiesen falbe Wildpferde auch die so genannten „primitiven Markierungen“ auf, wozu neben <a href="Aalstrich" title="Aalstrich">Aalstrich</a> auch Fesselstreifen und <a href="Schulterkreuz" class="mw-redirect" title="Schulterkreuz">Schulterkreuz</a> gehören. Sie lassen sich teilweise beim Przewalski-Pferd und beim Tarpan finden.<sup id="cite_ref-Jezierski_et_al._2008_2-1" class="reference"><a href="#cite_note-Jezierski_et_al._2008-2"><span class="cite-bracket">[</span>2<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-Groves_1994_4-1" class="reference"><a href="#cite_note-Groves_1994-4"><span class="cite-bracket">[</span>4<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
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<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Wildpferde_in_der_Kunst_der_Jäger-Sammler-Völker"><span id="Wildpferde_in_der_Kunst_der_J.C3.A4ger-Sammler-V.C3.B6lker"></span>Wildpferde in der Kunst der Jäger-Sammler-Völker</h3></div>
<div class="mw-heading mw-heading4"><h4 id="In_Eurasien">In Eurasien</h4></div>
<div class="mw-heading mw-heading5"><h5 id="Jungpaläolithische_Kunst"><span id="Jungpal.C3.A4olithische_Kunst"></span>Jungpaläolithische Kunst</h5></div>
<div class="mw-heading mw-heading6"><h6 id="Höhlenmalerei"><span id="H.C3.B6hlenmalerei"></span>Höhlenmalerei</h6></div>
<p>Wildpferde bilden ein häufiges Motiv in der <a href="H%C3%B6hlenmalerei" title="Höhlenmalerei">Höhlenmalerei</a>, wodurch sich eine weitere Möglichkeit der Rekonstruktion des äußeren Erscheinungsbildes ergibt. Vor allem die <a href="Frankokantabrische_H%C3%B6hlenkunst" title="Frankokantabrische Höhlenkunst">frankokantabrische Höhlenkunst</a> ist hier hervorzuheben. Sie umspannt den Zeitraum von vor 35.000 bis 10.000 Jahren vor heute, also dem Großteil des <a href="Jungpal%C3%A4olithikum" title="Jungpaläolithikum">Jungpaläolithikums</a> in der menschlichen Kulturentwicklung, und ist im westlichen und teils auch im südlichen Europa verbreitet. Mehrere hundert Abbildungen von Pferden sind belegt, je nach Erhebung machen sie zwischen 27 und 30&nbsp;% aller dargestellten Tiere aus, womit sie noch vor den <a href="Wildrinder" class="mw-redirect" title="Wildrinder">Wildrindern</a>, den <a href="Steinbock" title="Steinbock">Steinböcke</a>, den <a href="Hirsche" title="Hirsche">Hirschen</a> und den <a href="Mammute" title="Mammute">Mammuten</a> die am häufigsten wiedergegebene Tiergruppe bilden.<sup id="cite_ref-Lorblanchet_1997_44-0" class="reference"><a href="#cite_note-Lorblanchet_1997-44"><span class="cite-bracket">[</span>44<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> In der Regel handelt es sich um Porträts in Seitenansicht, die durch ihre naturalistische Präsenz bestechen. Es kommen aber nicht nur Malereien vor, auch Gravuren, Ritzungen und unter Umständen plastische Modellierungen sind vertreten. Anzumerken ist hierbei, dass sich nicht alle Pferdedarstellungen auf Wildpferde beziehen. Proportionsvergleiche lassen annehmen, dass teilweise auch verschiedene Wildesel porträtiert wurden, die aber im Vergleich zu den Wildpferden stark zurücktreten.<sup id="cite_ref-Braun_et_al._2011_45-0" class="reference"><a href="#cite_note-Braun_et_al._2011-45"><span class="cite-bracket">[</span>45<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-Sanchez_et_al._2019_46-0" class="reference"><a href="#cite_note-Sanchez_et_al._2019-46"><span class="cite-bracket">[</span>46<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
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<p>Die ältesten Zeugnisse der frankokantabrischen Höhlenkunst datieren in das <a href="Aurignacien" title="Aurignacien">Aurignacien</a>, das vor 40.000 bis 31.000 Jahren bestand. Als frühes herausragendes Beispiel kann die <a href="Grotte_Chauvet" class="mw-redirect" title="Grotte Chauvet">Grotte Chauvet</a> im südlichen Frankreich genannt werden. Die erst 1994 entdeckte Höhle im Tal der <a href="Ard%C3%A8che" title="Ardèche">Ardèche</a> wartet mit zahlreichen Malereien auf, die rund 32.000 Jahre alt sind. Hervorzuheben ist das „Panneau der Pferde“ im hinteren Teil der Höhle. Neben einigen vollständigen Pferden finden sich hier vier perspektivische Pferdeköpfe und drei Pferdeköpfe, die eine Großkatze überdecken. Zusätzlich bereichern Wisente und zwei sich gegenüberstehende Nashörner das Ensemble. Es existieren aber auch weitere Porträts von Wildpferden in der Höhle, von denen einige als Gravuren gefertigt wurden wie etwa am „Panneau der großen Gravierungen“. Einige Farbmuster und Linienführungen führen zu der Vermutung, dass eine unterschiedliche Rücken- und Bauchfärbung der Tiere wiedergegeben wurde.<sup id="cite_ref-Chauvet_et_al._2001_47-0" class="reference"><a href="#cite_note-Chauvet_et_al._2001-47"><span class="cite-bracket">[</span>47<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Eventuell ebenfalls in das Aurignacien gehört die <a href="H%C3%B6hle_von_Altxerri" title="Höhle von Altxerri">Höhle von Altxerri</a> im <a href="Baskenland" title="Baskenland">Baskenland</a>. Das Wildpferd ist hier aber nur mit vier Darstellungen präsent.<sup id="cite_ref-Altuna_et_al._1996_48-0" class="reference"><a href="#cite_note-Altuna_et_al._1996-48"><span class="cite-bracket">[</span>48<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-Sainz_et_al._2013_49-0" class="reference"><a href="#cite_note-Sainz_et_al._2013-49"><span class="cite-bracket">[</span>49<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> In das nachfolgende <a href="Gravettien" title="Gravettien">Gravettien</a> (vor 30.500 bis 22.000 Jahre vor heute), das hauptsächlich durch seinen <a href="Venusstatuetten" class="mw-redirect" title="Venusstatuetten">Venusstatuettenhorizont</a> bekannt ist, gehört die <a href="H%C3%B6hle_von_Pair-non-Pair" title="Höhle von Pair-non-Pair">Höhle von Pair-non-Pair</a> an der <a href="Girondo" class="mw-redirect" title="Girondo">Girondo</a>. Sie sticht mit ihren tief eingravierten Pferdebildnissen hervor. Regional grenzt sich in Westeuropa das <a href="Solutr%C3%A9en" title="Solutréen">Solutréen</a> ab, das den Zeitraum von vor 22.000 bis 16.000 Jahren vor heute abdeckt. Hier muss <a href="Pech_Merle" title="Pech Merle">Pech Merle</a> bei <a href="Cahors" title="Cahors">Cahors</a> genannt werden. Bedeutend für die zahlreichen Handnegative, sind in der Höhle aber auch Pferde dokumentiert, die sich durch eine typische Punktmusterung auszeichnen, was als Hinweis auf <a href="Tigerschecke" title="Tigerschecke">Tigerschecken</a> gewertet wird. Herausragend sind zudem die Halbreliefs von <a href="Roc_de_Sers" class="mw-redirect" title="Roc de Sers">Roc de Sers</a> in der Charente, in denen das Wildpferd neben Wildrindern, Steinböcken und einem Menschen plastisch herausgearbeitet wurde. Markant ist vor allem der kleine Kopf. Auch ein Teil der Abbildungen der <a href="Grotte_Cosquer" class="mw-redirect" title="Grotte Cosquer">Grotte Cosquer</a> südöstlich von <a href="Marseille" title="Marseille">Marseille</a> gehört dem Solutréen an, andere sind wohl gravettienzeitlich. Die Höhle wurde 1985 entdeckt, ist aber nur unter Wasser zugänglich. Insgesamt drei Dutzend Pferdedarstellungen sind hier registriert, davon zwei Drittel graviert und ein Drittel gemalt. Das Wildpferd ist damit das bevorzugte Tier der Höhle. Es kommen aber selten vollständige Tiere vor, es überwiegen Kopf und Hals. An den vollständigen Individuen fehlen überwiegend die Hufe. Auch andere Details wie Augen, Ohren oder Bart kommen selten vor, der Schwanz bildet mit einzelnen Ausnahmen zumeist eine einfache Linie.<sup id="cite_ref-Clottes_et_al._1995_50-0" class="reference"><a href="#cite_note-Clottes_et_al._1995-50"><span class="cite-bracket">[</span>50<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-Bosinski_1987_51-0" class="reference"><a href="#cite_note-Bosinski_1987-51"><span class="cite-bracket">[</span>51<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-Lorblanchet_1997_44-1" class="reference"><a href="#cite_note-Lorblanchet_1997-44"><span class="cite-bracket">[</span>44<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
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<p>Aus dem <a href="Magdal%C3%A9nien" title="Magdalénien">Magdalénien</a>, das zwischen 18.000 und 14.000 Jahren vor heute datiert, ist eine Vielzahl von Höhlen mit Tierporträts bekannt. Aufschlussreiche Darstellungen von Wildpferden finden sich unter anderem in den Höhlen von <a href="H%C3%B6hle_von_Lascaux" title="Höhle von Lascaux">Lascaux</a>, <a href="Labastide_(Hautes-Pyr%C3%A9n%C3%A9es)" title="Labastide (Hautes-Pyrénées)">Labastide</a>, <a href="Le_Portel" title="Le Portel">Le Portel</a>, <a href="Les_Combarelles" title="Les Combarelles">Les Combarelles</a>, <a href="Drei-Br%C3%BCder-H%C3%B6hle" title="Drei-Brüder-Höhle">Les Trois Frères</a>, <a href="H%C3%B6hle_von_Altamira" title="Höhle von Altamira">Altamira</a> und <a href="H%C3%B6hle_von_Niaux" title="Höhle von Niaux">Niaux</a>. Die bekannteste dürfte Lascaux sein. Die Höhle wurde im Jahr 1940 entdeckt und gehört dem älteren Magdalénien an. Allein 364 Pferdebilder sind von hier bekannt, was 60&nbsp;% aller dargestellten Tiere entspricht. Zu den eindrucksvollsten zählen die sogenannten „chinesischen Pferde“. Von diesen kommen drei vor, sie kennzeichnen sich durch ihre kleinen Köpfe, was ein wenig an die Halbreliefs von Roc de Sers erinnert. Gehalten sind die Pferde in einer Mehrfarbtechnik, die eine dunkle Außenlinie und eine flächige gelbbraune bis dunkelgelbe Innenbemalung einschließt. Eine M-förmige geschwungene Kontur trennt die dunklere Rücken- von der helleren Bauchseite ab. Diese Markierung ist auch vom heutigen <a href="Przewalski-Pferd" title="Przewalski-Pferd">Przewalski-Pferd</a> bekannt. Die Länge der Zeichnungen reicht von 130 bis 140&nbsp;cm, die Tiere sind im Galopp wiedergegeben. Neben den „chinesischen Pferden“ bildet der „Fries der kleinen Pferde“ mit fünf kleinen, in roten, schwarzen und dunkelbraunen Farbtönen wiedergegebenen Pferden hinter einem großen Wildrind ein eindrucksvolles Ensemble. Eine ähnlich gehaltene Komposition findet sich in der „Galerie der Ritzzeichnungen“.<sup id="cite_ref-Laming_1959_52-0" class="reference"><a href="#cite_note-Laming_1959-52"><span class="cite-bracket">[</span>52<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> In der mittleren Phase des Magdaléniens entstanden die Kunstwerke von Les Trois Frères bei <a href="Saint-Girons" title="Saint-Girons">Saint-Girons</a>. Die Höhle bildet zusammen mit <a href="H%C3%B6hle_von_Enl%C3%A8ne" title="Höhle von Enlène">Enlène</a> und <a href="H%C3%B6hle_von_Tuc_d%E2%80%99Audoubert" title="Höhle von Tuc d’Audoubert">Tuc d’Audoubert</a> eine Einheit, alle drei Höhlen werden teils als „Heiligtum“ angesehen. Das Besondere an Les Trois Frères sind die Tier-Mensch-Zwitterwesen. Als zentrale Figur fungiert der „gehörnte Gott“, dessen Aufgang zahlreiche Rinder- und Pferdebildnisse flankieren. Das Phantasiewesen selbst besitzt einen menschlichen Körper, die Pranken eines Raubtiers, einen Vogelschnabel, ein Hirschgeweih und einen Pferdeschwanz. An anderer Stelle sind zwischen den Pferde- und Rinderzeichnungen fratzenartige Gestalten und Gesichter angebracht. Stellvertretend für den Ausklang des Magdalèniens kann die <a href="H%C3%B6hle_von_Ekain" title="Höhle von Ekain">Höhle von Ekain</a> im Baskenland genannt werden. In Ekain bilden Pferde fast 58&nbsp;% der Tierfiguren. Eine besondere Eigenschaft findet sich in den häufig dunkel gehaltenen Kopf und Nacken sowie unteren Gliedmaßen, während der restliche Körper heller bleibt. Ein weiteres Pferd ist rötlich braun markiert und zeigt ähnlich den „chinesischen Pferden“ von Lascaux eine M-förmig geschwungene Trennung der dunklen Rücken- von der helleren Bauchfärbung. Insgesamt heben sich die Pferde in Ekain durch einen hohen Detailreichtum hervor.<sup id="cite_ref-Altuna_et_al._1996_48-1" class="reference"><a href="#cite_note-Altuna_et_al._1996-48"><span class="cite-bracket">[</span>48<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-Bosinski_1987_51-1" class="reference"><a href="#cite_note-Bosinski_1987-51"><span class="cite-bracket">[</span>51<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-Lorblanchet_1997_44-2" class="reference"><a href="#cite_note-Lorblanchet_1997-44"><span class="cite-bracket">[</span>44<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Außerhalb des frankokantabrischen Kulturkreises sind Pferdedarstellungen aus der <a href="H%C3%B6hle_von_Kapova" class="mw-redirect" title="Höhle von Kapova">Höhle von Kapova</a> im <a href="Ural" title="Ural">Ural</a> rund 200&nbsp;km südöstlich von <a href="Ufa_(Stadt)" title="Ufa (Stadt)">Ufa</a> erwähnenswert. Die Höhle selbst war schon lange bekannt, die Zeichnungen wurden aber erst 1959 beschrieben. Unter den 21 zoomorphen Figuren dominieren Mammute vor den Pferden. Zu den bekanntesten Pferdezeichnungen zählt das „Rjumin-Pferd“, benannt nach seinem Entdecker. Die rund 80&nbsp;cm lange Zeichnung ist von rötlicher Farbe und zeigt eine breite Außenkontur. Der Nacken ist extrem dick und lässt eine kräftige Stehmähne vermuten. Andere Pferde weisen schwarze Umrisse auf. Genutzt wurde die Höhle vermutlich in einem Zeitraum von vor 20.000 bis 16.000 Jahren.<sup id="cite_ref-Braun_et_al._2011_45-1" class="reference"><a href="#cite_note-Braun_et_al._2011-45"><span class="cite-bracket">[</span>45<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-Redondo_et_al._2020_53-0" class="reference"><a href="#cite_note-Redondo_et_al._2020-53"><span class="cite-bracket">[</span>53<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
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<div class="mw-heading mw-heading6"><h6 id="Plastiken_und_mobile_Kleinkunst">Plastiken und mobile Kleinkunst</h6></div>

<p>Neben den Darstellungen in der Wandkunst sind Wildpferde auch in der <a href="Jungpal%C3%A4olithische_Kleinkunst" title="Jungpaläolithische Kleinkunst">mobilen Kleinkunst</a> präsent. Hierbei lassen sich verschiedene Visualisierungsstile unterscheiden, die von Plastiken und Statuetten bis hin zu Ritzungen in unterschiedlichste Materialien wie Stein, Knochen und Ähnliches reichen. Übereinstimmend mit den Zeichnungen in den Höhlen zeigt die mobile Kleinkunst nahezu alle Pferde in seitlicher Position, auch hier werden mitunter die Tiere nicht vollständig wiedergegeben, sondern bleiben auf den Kopf beschränkt. Hauptsächlich bei den Ritzungen kommt es vor, dass die Abbildungen vielfach mit anderen Gravuren überprägt sind, so dass ein bestimmtes Element nicht auf den ersten Blick erkennbar ist. Bereits im Aurignacien entstand eine Wildpferdplastik, die in der <a href="Vogelherdh%C3%B6hle" title="Vogelherdhöhle">Vogelherdhöhle</a> im <a href="Lone" title="Lone">Lonetal</a> der <a href="Schw%C3%A4bische_Alb" title="Schwäbische Alb">Schwäbischen Alb</a> in Baden-Württemberg entdeckt wurde. Die nur 4,8&nbsp;cm lange Figur aus <a href="Elfenbein" title="Elfenbein">Elfenbein</a> mit deutlich geschwungenem Hals, teils als Imponiergehabe interpretiert, gehört zu einem ganzen Ensemble verschiedener Tierfiguren wie Mammut, Höhlenlöwe und -bär sowie Wildrinder. Das Alter der Figur wird auf rund 35.000 Jahre datiert. Als nur etwas jünger können einzelne Elfenbeinplastiken aus <a href="Sungir" title="Sungir">Sungir</a> im westlichen <a href="Russland" title="Russland">Russland</a> eingestuft werden. Die Figuren sind aber deutlich abstrakter gehalten und lassen die spezifische Tierart häufig nur erahnen. Ein mögliches kleines Wildpferd, das vergleichbar der Darstellung aus der Vogelherdhöhle einen aufgewölbten Hals zeigt, ist mit zahlreichen Grübchen überzogen. Die mitunter auch als Sungir-Kostenki-Komplex bezeichnete Kulturgruppe ist eine osteuropäische Einheit, die möglicherweise an der Basis des Gravettien steht und vor allem Bekanntheit durch ihre mit unzähligen Perlen ausgestatteten Grablegungen erlangte. Das Gravettien selbst wartet nur mit wenigen Darstellungen von Wildpferden auf. Die regionale Gruppe des <a href="Pavlovien" title="Pavlovien">Pavlovien</a> im südlichen Mitteleuropa erwies sich als Hort einer reichhaltigen figuralen Plastik, die als Besonderheit teilweise aus gebranntem Lehm hergestellt wurde und so als früheste <a href="Keramik" title="Keramik">Keramik</a> betrachtet werden kann. Es dominieren aber Mammute und verschiedene Raubtiere, während andere Großtiere wie Nashörner und Wildpferde nur eine untergeordnete Rolle spielen. Der <a href="Hohler_Fels" title="Hohler Fels">Hohle Fels</a> wiederum in der Schwäbischen Alb barg in seinen Gravettien-Schichten ein Tierköpfchen, das eventuell als Wildpferd gedeutet werden könnte.<sup id="cite_ref-Bosinski_1987_51-2" class="reference"><a href="#cite_note-Bosinski_1987-51"><span class="cite-bracket">[</span>51<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-Bosinski_1982_54-0" class="reference"><a href="#cite_note-Bosinski_1982-54"><span class="cite-bracket">[</span>54<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-Holdermann_et_al._2001_55-0" class="reference"><a href="#cite_note-Holdermann_et_al._2001-55"><span class="cite-bracket">[</span>55<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
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<p>Eine außerordentliche Reichhaltigkeit im künstlerischen Ausdruck erlangen Wildpferde im Magdalenien. Sie finden sich verstreut über ganz Europa. Plastische Darstellungen treten weitgehend in den Hintergrund, können aber mit einem Pferdeköpfchen und einer <a href="Speerschleuder" title="Speerschleuder">Speerschleuder</a> mit mehreren herausgearbeiteten Pferdeköpfen aus der <a href="H%C3%B6hle_von_Mas_d%E2%80%99Azil" title="Höhle von Mas d’Azil">Höhle von Mas d’Azil</a> im südlichen Frankreich belegt werden. Eine weitere Speerschleuder, das als stilisierter Pferdekopf gestaltet ist, kam im Keßlerloch in der Schweiz zum Vorschein.<sup id="cite_ref-Cattelain_2005_56-0" class="reference"><a href="#cite_note-Cattelain_2005-56"><span class="cite-bracket">[</span>56<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Dominant sind im Magdalenien vor allem Ritzungen und Gravuren. Häufig wurden diese auf einzelnen Knochen oder Geweih- beziehungsweise Elfenbeinfragmenten angebracht, ohne dass diesen eine bestimmte Funktion zugewiesen werden kann. So zeigt beispielsweise eine 33&nbsp;cm lange Rippe aus der <a href="Pek%C3%A1rna" title="Pekárna">Pekárna</a>-Höhle im <a href="M%C3%A4hrischer_Karst" title="Mährischer Karst">Mährischen Karst</a> vier hintereinander angeordnete Pferde in grasender Position, während einzelne „dolchartige“ Objekte aus jeweils einem Pferdeunterkiefer wiederum mit den Köpfen von Wildpferden versehen sind. Der <a href="Petersfels" title="Petersfels">Petersfels</a> in Baden-Württemberg erbrachte einen Geweihspan und ein Rippenfragment mit jeweils einem Pferdekopf. Andere Objekte dagegen wurden einer aufwendigeren Bearbeitung unterzogen. Hierzu gehört unter anderem ein längs durchbohrtes <a href="Ren" title="Ren">Rengeweihstück</a> von 24&nbsp;cm Länge aus der <a href="Kniegrotte" class="mw-redirect" title="Kniegrotte">Kniegrotte</a> im <a href="Orla" title="Orla">Orlatal</a> in Thüringen, auf dem sich der stark behaarte Kopf eines Wildpferdes findet. Diese Stücke gehen über in funktionale Artefakte oder Werkzeuge. Dies ergab sich ebenfalls an der Kniegrotte, von wo zusätzlich ein Meißel aus Geweih mit Wildpferdgravur stammt. Von der Teufelsbrücke bei <a href="Saalfeld" class="mw-redirect" title="Saalfeld">Saalfeld</a>, ebenfalls Thüringen, wurde eine Speerschleuder mit Pferdegravur berichtet. Das Keßlerloch und auch das <a href="Schweizersbild" title="Schweizersbild">Schweizersbild</a>, wiederum in der Schweiz, erbrachten des Weiteren mehrere <a href="Lochstab" title="Lochstab">Lochstäbe</a> mit Pferdedarstellungen.<sup id="cite_ref-Braun_2009_57-0" class="reference"><a href="#cite_note-Braun_2009-57"><span class="cite-bracket">[</span>57<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-Braun_2019_58-0" class="reference"><a href="#cite_note-Braun_2019-58"><span class="cite-bracket">[</span>58<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Als recht reichhaltig in dieser Hinsicht erwies sich neben der für das Magdalénien namensgebenden Fundstelle <a href="La_Madeleine" title="La Madeleine">La Madeleine</a> im <a href="V%C3%A9z%C3%A8re" title="Vézère">Vézèretal</a> die Lokalität Fontalès im südwestlichen Frankreich, wo unter anderem mehrere <i>baguettes demi-rondes</i>, zusammengesetzte Geschossspitzen aus organischem Material, mit Pferdeköpfen graviert sind. Hinzu kommen einzelne Knochenahlen oder -spitzen, etwa aus Le Morin, ebenfalls südwestliches Frankreich, die gleichartig verziert wurden.<sup id="cite_ref-Ladier_et_al._2014_59-0" class="reference"><a href="#cite_note-Ladier_et_al._2014-59"><span class="cite-bracket">[</span>59<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-Bosinski_1987_51-3" class="reference"><a href="#cite_note-Bosinski_1987-51"><span class="cite-bracket">[</span>51<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-Bosinski_1982_54-1" class="reference"><a href="#cite_note-Bosinski_1982-54"><span class="cite-bracket">[</span>54<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
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<p>Von großer Bedeutung ist die Siedlungsstation von <a href="G%C3%B6nnersdorf_(arch%C3%A4ologischer_Fundplatz)" title="Gönnersdorf (archäologischer Fundplatz)">Gönnersdorf</a> im <a href="Neuwieder_Becken" title="Neuwieder Becken">Neuwieder Becken</a>. Nicht nur dass Wildpferde eine der bevorzugten Jagdbeute der damaligen Menschen des Fundplatzes vor rund 15.000 Jahren waren, standen hier offensichtlich mehrere <a href="Jurten" class="mw-redirect" title="Jurten">jurtenartige</a> Behausungen samt Kochgruben, darüber hinaus wurde ein reichhaltiges <a href="Steinwerkzeug" class="mw-redirect" title="Steinwerkzeug">Steinartefaktinventar</a> gefunden. Hinzu kommen mehr als 450 <a href="Schiefer" title="Schiefer">Schieferplatten</a> unterschiedlichster Funktion, die aber mit zahlreichen Ritzungen überzogen sind. Die Gravuren umfassen neben unzähligen Zeichen und Symbolen auch anthropomorphe und zoomorphe Darstellungen. Unter den mehr als 270 identifizierten Tierdarstellungen der <a href="Gravierte_Schieferplatten_von_G%C3%B6nnersdorf" title="Gravierte Schieferplatten von Gönnersdorf">gravierten Schieferplatten</a> dominiert das Wildpferd allein mit fast 80 Abbildungen. Diese zeigen sich mitunter sehr detailreich, in dem etwa die Stehmähne, die Augen, Ohren oder Nüstern hervorgehoben sind.<sup id="cite_ref-Bosinski_1981_60-0" class="reference"><a href="#cite_note-Bosinski_1981-60"><span class="cite-bracket">[</span>60<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-Bosinski_2008_61-0" class="reference"><a href="#cite_note-Bosinski_2008-61"><span class="cite-bracket">[</span>61<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Vergleichbar umfangreiche Darstellungen sind bisher kaum gefunden worden. Vereinzelt liegen geritzte Schieferplatten von anderen Siedlungsplätzen vor. Erwähnt seien hier die benachbarte Station von Andernach, aber auch <a href="Oelknitz" title="Oelknitz">Oelknitz</a> im <a href="Saale" title="Saale">Saaletal</a> in Thüringen oder <a href="Saaleck_(Naumburg)" title="Saaleck (Naumburg)">Saaleck</a>, ebenfalls im Saaletal in Sachsen-Anhalt.<sup id="cite_ref-Braun_2009_57-1" class="reference"><a href="#cite_note-Braun_2009-57"><span class="cite-bracket">[</span>57<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-Weiß_2016_62-0" class="reference"><a href="#cite_note-Weiß_2016-62"><span class="cite-bracket">[</span>62<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> In Fontalès in Frankreich dagegen dienten <a href="Kalkstein" title="Kalkstein">Kalksteinplatten</a> als Darstellungsuntergrund.<sup id="cite_ref-Ladier_et_al._2014_59-1" class="reference"><a href="#cite_note-Ladier_et_al._2014-59"><span class="cite-bracket">[</span>59<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-Bosinski_1982_54-2" class="reference"><a href="#cite_note-Bosinski_1982-54"><span class="cite-bracket">[</span>54<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-Bosinski_1987_51-4" class="reference"><a href="#cite_note-Bosinski_1987-51"><span class="cite-bracket">[</span>51<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Im <a href="Azilien" title="Azilien">Azilien</a> geht die symbolische Darstellung von Tieren allgemein stark zurück. Einer der wenigen Belege für Pferdedarstellungen findet sich in <a href="Le_rocher_de_l%E2%80%99Imp%C3%A9ratrice" title="Le rocher de l’Impératrice">Le rocher de l’Impératrice</a> in der <a href="Bretagne" title="Bretagne">Bretagne</a>. Hier wurden auf einem Schieferstück vier Pferde abgebildet, wobei drei eine Seitenfläche einnehmen, das vierte die Rückfläche. Die Komposition aus drei Individuen zeigt zwei vollständige Exemplare in spiegelbildlicher Position, während ein kleiner Kopf eines dritten Individuums zwischen den Beinen eines der beiden größeren abgebildet ist. Alle vier Tiere zeigen einen auffällig naturalistischen Stil.<sup id="cite_ref-Naudinot_et_al._2017_63-0" class="reference"><a href="#cite_note-Naudinot_et_al._2017-63"><span class="cite-bracket">[</span>63<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Weitere Funde wurden aus <a href="Limeuil_(Fundst%C3%A4tte)" title="Limeuil (Fundstätte)">Limeuil</a> im südwestlichen Frankreich dokumentiert. Als Neuerung sind die Tiere hier teils in Bewegung oder in einer Herde dargestellt.<sup id="cite_ref-Bosinski_1987_51-5" class="reference"><a href="#cite_note-Bosinski_1987-51"><span class="cite-bracket">[</span>51<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
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<div class="mw-heading mw-heading5"><h5 id="Mesolithische_Kunst">Mesolithische Kunst</h5></div>
<p>In Eurasien überlebten einige Wildpferde den Kollaps der <a href="Megafauna" title="Megafauna">Megafauna</a> zum Ende des Pleistozäns, allein im westlichen Teil sind aus dem Unteren und Mittleren <a href="Holoz%C3%A4n" title="Holozän">Holozän</a> über 200 Fundstellen mit Resten der Tiere belegt.<sup id="cite_ref-Sommer_et_al._2011_64-0" class="reference"><a href="#cite_note-Sommer_et_al._2011-64"><span class="cite-bracket">[</span>64<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Die Kunst des <a href="Mesolithikum" class="mw-redirect" title="Mesolithikum">Mesolithikums</a> nimmt im Vergleich zur jungpaläolithischen rapide an Häufigkeit ab. Sie zeigt sich dafür stärker abstrahiert, wird individualisierter und szenischer. Es kommen Darstellungen aus dem täglichen Leben wie Jagd oder Sammeln vor, etwa von <a href="Honig" title="Honig">Honig</a>,<sup id="cite_ref-Dams_et_al._1977_65-0" class="reference"><a href="#cite_note-Dams_et_al._1977-65"><span class="cite-bracket">[</span>65<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> daneben können auch kriegerische Ereignisse und rituelle Handlungen ausgemacht werden.<sup id="cite_ref-Sanz_2014_66-0" class="reference"><a href="#cite_note-Sanz_2014-66"><span class="cite-bracket">[</span>66<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-Montalvo_2018_67-0" class="reference"><a href="#cite_note-Montalvo_2018-67"><span class="cite-bracket">[</span>67<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Ein herausragendes Beispiel für mesolithische Felskunst findet sich mit den <a href="Felsmalereien_in_der_spanischen_Levante" title="Felsmalereien in der spanischen Levante">Malereien in der spanischen Levante</a>. Wildpferde sind hier aber ein seltenes Motiv, da sie nur rund 1&nbsp;% der porträtierten Tiere ausmachen. Sie rücken dadurch gegenüber den häufig wiedergegebenen Hirschen und <a href="Wildziege" title="Wildziege">Wildziegen</a> sowie <a href="Wildschwein" title="Wildschwein">Wildschweinen</a> und <a href="Auerochse" title="Auerochse">Auerochsen</a> in den Hintergrund.<sup id="cite_ref-Montalvo_2018b_68-0" class="reference"><a href="#cite_note-Montalvo_2018b-68"><span class="cite-bracket">[</span>68<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading4"><h4 id="Wildpferddarstellungen_außerhalb_Eurasiens"><span id="Wildpferddarstellungen_au.C3.9Ferhalb_Eurasiens"></span>Wildpferddarstellungen außerhalb Eurasiens</h4></div>

<p>Abseits der jungpaläolithischen und mesolithischen Kunst Eurasiens gibt es nur wenige Darstellungen von Wildpferden. Die Kunst der frühen <a href="Pal%C3%A4o-Indianer" class="mw-redirect" title="Paläo-Indianer">Paläo-Indianer</a> in <a href="Nordamerika" title="Nordamerika">Nord-</a> und <a href="S%C3%BCdamerika" title="Südamerika">Südamerika</a> im ausgehenden Pleistozän ist, sofern vorhanden, wenig figurativ und beschränkt sich zumeist auf Symbole.<sup id="cite_ref-Troncoso_et_al._2018_69-0" class="reference"><a href="#cite_note-Troncoso_et_al._2018-69"><span class="cite-bracket">[</span>69<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Eine der wenigen Ausnahmen hiervon stellen die Felsbilder von <a href="Serran%C3%ADa_La_Lindosa" class="mw-redirect" title="Serranía La Lindosa">Serranía La Lindosa</a> im zentralen <a href="Kolumbien" title="Kolumbien">Kolumbien</a> dar, deren Alter auf rund 12.600 bis 11.800 Jahre vor heute datiert wird. Die in Rot gehaltenen Bilder zeigen neben vermutlichen <a href="Faultiere" title="Faultiere">Faultieren</a> und <a href="S%C3%BCdamerikanische_Huftiere" title="Südamerikanische Huftiere">südamerikanischen Huftieren</a> sowie <a href="Kamele" title="Kamele">Kamelen</a> auch einige großköpfige Pferde. Unklar ist hierbei, ob es sich um einen Vertreter der Gattung <i>Equus</i> handelt, da gleichzeitig in Südamerika auch <i><a href="Hippidion" title="Hippidion">Hippidion</a></i> auftrat.<sup id="cite_ref-Rios_et_al._2020_70-0" class="reference"><a href="#cite_note-Rios_et_al._2020-70"><span class="cite-bracket">[</span>70<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-Iriarta_et_al._2022_71-0" class="reference"><a href="#cite_note-Iriarta_et_al._2022-71"><span class="cite-bracket">[</span>71<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Verwilderte_Hauspferde_und_ursprüngliche_Hauspferdrassen"><span id="Verwilderte_Hauspferde_und_urspr.C3.BCngliche_Hauspferdrassen"></span>Verwilderte Hauspferde und ursprüngliche Hauspferdrassen</h2></div>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Verwilderte_Pferde">Verwilderte Pferde</h3></div>
<p>Oft werden verwilderte Pferde, die von Hauspferden abstammen, umgangssprachlich als „Wildpferde“ bezeichnet. Solche verwilderten Pferde sind jedoch keine echten Wildpferde. Das gilt für die folgenden Pferderassen:
</p>
<ul><li><a href="Brumby_(Pferd)" title="Brumby (Pferd)">Brumby</a>: Nachfahren der Pferde von Sträflingen, die im 18. Jahrhundert nach Australien kamen. Die entlaufenen Pferde vermehrten sich schnell und wurden durch Abschuss bis in die 2000er Jahre in ihrer Zahl begrenzt.<sup id="cite_ref-HS_72-0" class="reference"><a href="#cite_note-HS-72"><span class="cite-bracket">[</span>72<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> 2018 wird ihre Absiedlung – statt Abschuss von bis zu 90&nbsp;% – erwogen, um gefährdete Feuchtgebiete zu schützen.<sup id="cite_ref-ORF_73-0" class="reference"><a href="#cite_note-ORF-73"><span class="cite-bracket">[</span>73<span class="cite-bracket">]</span></a></sup></li>
<li><a href="Mustang_(Pferd)" title="Mustang (Pferd)">Mustang</a>: Nordamerikanisches Pferd, das im <a href="16._Jahrhundert" title="16. Jahrhundert">16. Jahrhundert</a> durch verwilderte Hauspferde der Rassen <a href="Araber_(Pferd)" title="Araber (Pferd)">Araber</a> und <a href="Berber_(Pferd)" title="Berber (Pferd)">Berber</a> entstand, die den spanischen und anderen europäischen Eroberern entlaufen waren.</li>
<li><a href="Sable_Island_Pony" title="Sable Island Pony">Sable-Island-Ponys</a>: Eine Population von 250–300 Tieren auf der kleinen <a href="D%C3%BCneninsel" title="Düneninsel">Düneninsel</a> <a href="Sable_Island" title="Sable Island">Sable Island</a> vor der kanadischen Küste im Atlantik. Sie geht auf eine Verwilderung von Hauspferden im Jahre 1738 zurück.</li>
<li><a href="Namibisches_Wildpferd" title="Namibisches Wildpferd">Namibisches Wildpferd</a>: Warmblüter, wahrscheinlich <a href="Trakehner" title="Trakehner">Trakehner</a>, die Anfang des 20. Jahrhunderts in die Kolonie <a href="Deutsch-S%C3%BCdwestafrika" title="Deutsch-Südwestafrika">Deutsch-Südwestafrika</a>, das heutige <a href="Namibia" title="Namibia">Namibia</a>, gebracht wurden. Im Ersten Weltkrieg wurden die Deutschen vertrieben und die Pferde entliefen in die Wüste. Dort wanderten sie zu einer Wasserstelle, wo ihre Nachkommen in den 1980er Jahren gefunden wurden. Die Population ist heute (Stand Mai 2018) nach Jahren der Dürre nur noch etwa 80 Tiere groß.</li>
<li><a href="Kundudo-Wildpferd" class="mw-redirect" title="Kundudo-Wildpferd">Kundudo-Wildpferd</a> in Äthiopien, lebt auf dem 13&nbsp;ha großen flachen Gipfel des <a href="Kundudo" title="Kundudo">Kundudos</a>, zwischen 2020 und 2022 betrug die Polulationsgröße rund 30 Tiere<sup id="cite_ref-74" class="reference"><a href="#cite_note-74"><span class="cite-bracket">[</span>74<span class="cite-bracket">]</span></a></sup></li>
<li>Wildpferde auf <a href="Kefalonia" title="Kefalonia">Kefalonia</a>: Mit dem <a href="Erdbeben_auf_Kefalonia_und_Zakynthos_1953" title="Erdbeben auf Kefalonia und Zakynthos 1953">Erdbeben auf Kefalonia und Zakynthos 1953</a> flüchteten viele Hauspferde in die Berge, aus denen sich eine Population bildete, die seither im Naturschutzgebiet am Berg Aenos heimisch ist.</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Ursprüngliche_Pferderassen"><span id="Urspr.C3.BCngliche_Pferderassen"></span>Ursprüngliche Pferderassen</h3></div>
<p>Von einigen Hauspferderassen wird immer wieder behauptet, es handle sich um reinrassige Nachkommen der Tarpane beziehungsweise Wildpferde. Dazu gehören <a href="Konik" title="Konik">Koniks</a>, <a href="Exmoor-Pony" title="Exmoor-Pony">Exmoor-Ponys</a> und <a href="D%C3%BClmener_Pferd" title="Dülmener Pferd">Dülmener Pferde</a>. Genetische Studien sprechen jedoch keiner dieser Rassen eine Sonderstellung unter Hauspferden zu,<sup id="cite_ref-Jansen_et_al._2002_75-0" class="reference"><a href="#cite_note-Jansen_et_al._2002-75"><span class="cite-bracket">[</span>75<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-Cieslak_et_al._2010_76-0" class="reference"><a href="#cite_note-Cieslak_et_al._2010-76"><span class="cite-bracket">[</span>76<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> allerdings wurden bislang auch keine Hauspferde mit dem Tarpan direkt genetisch verglichen.<sup id="cite_ref-Jordana_et_al._1995_77-0" class="reference"><a href="#cite_note-Jordana_et_al._1995-77"><span class="cite-bracket">[</span>77<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Die in vielen Tierparks fälschlich als Tarpan bezeichneten Pferde sind zumeist <a href="Abbildz%C3%BCchtung" title="Abbildzüchtung">Abbildzüchtungen</a>, bei denen die Züchter die nach ihren Vorstellungen typischen Wildpferdemerkmale „rückgezüchtet“ haben. Die ersten Versuche dieser Art unternahmen die Brüder <a href="Heinz_Heck" title="Heinz Heck">Heinz</a> und <a href="Lutz_Heck" title="Lutz Heck">Lutz Heck</a> in den 1930er und 1940er Jahren. Das daraus entstandene <a href="Heckpferd" title="Heckpferd">Heckpferd</a> wurde in der Folgezeit häufig für weitere „Tarpan-Rückzüchtungen“ verwendet.
</p><p>Folgenden Pferderassen werden Eigenschaften zugeschrieben, die sie als geeignet für ein Leben unter wilden Bedingungen in Europa erscheinen lassen. Zu diesen Eigenschaften zählen Robustheit, Ähnlichkeit zum Wildpferd, eine Anpassung an die lokalen Gegebenheiten der jeweiligen Region sowie dass die Tiere bereits möglichst lange unter natürlichen Bedingungen gelebt haben. Eine einheitliche Fellfarbe kann dazu beitragen, dass die Tiere auch in der allgemeinen Öffentlichkeit als Wildpferde betrachtet werden:<sup id="cite_ref-Otten_78-0" class="reference"><a href="#cite_note-Otten-78"><span class="cite-bracket">[</span>78<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<ul><li>Nord-Iberischer Typ</li></ul>
<dl><dd><ul><li><a href="Asturcon-Pony" title="Asturcon-Pony">Asturcon-Pony</a>: wildlebend in den nördlichen Gebirgen Spaniens </li>
<li>Galicisches Pony: Mehrere wilde Herden leben im Nordwesten Spaniens</li>
<li>Losiño: verwilderte Herden in Nordspanien</li>
<li><a href="Garrano" class="mw-redirect" title="Garrano">Garrano</a>: wildlebende Population im <a href="Nationalpark_Peneda-Ger%C3%AAs" title="Nationalpark Peneda-Gerês">Nationalpark Peneda-Gerês</a> in Nordportugal</li>
<li>Pottoka: verwildert im <a href="Baskenland" title="Baskenland">Baskenland</a> Nordspaniens</li></ul></dd></dl>
<ul><li><a href="Bosniak_(Pferd)" title="Bosniak (Pferd)">Bosniak</a>: völlig freilebende Herden um <a href="Livno" title="Livno">Livno</a> und <a href="Kupres" title="Kupres">Kupres</a> in <a href="Bosnien_und_Herzegowina" title="Bosnien und Herzegowina">Bosnien und Herzegowina</a></li>
<li><a href="Camargue-Pferd" title="Camargue-Pferd">Camargue-Pferd</a>: Seit unbekannter Zeit freilebend im Rhone-Delta</li>
<li><a href="Dartmoor-Pony" title="Dartmoor-Pony">Dartmoor-Pony</a>: wild lebende Herden im Dartmoor-Nationalpark; entspricht ursprünglich dem Exmoor-Pferd, doch durch Einkreuzung von <a href="Shetlandpony" title="Shetlandpony">Shetlandponys</a> und anderen Rassen nicht einheitlich in Erscheinungsbild</li></ul>
<ul><li>Konik-Typ</li></ul>
<dl><dd><ul><li><a href="Konik" title="Konik">Konik</a>: robuste polnische Ponyrasse, in einigen Reservaten ausgewildert, große Populationen etwa in Oostvaardersplassen </li>
<li><a href="D%C3%BClmener_Pferd" title="Dülmener Pferd">Dülmener Pferd</a>: kleine, im eingefriedeten Naturschutzgebiet <a href="Wildpferdebahn" title="Wildpferdebahn">Wildpferdebahn</a> lebende Population in Nordrhein-Westfalen, die auf das Mittelalter zurückgeht. Durch Einkreuzung von Konik-Hengsten entsprechen die Tiere äußerlich weitgehend dem Konik</li></ul></dd></dl>
<ul><li>Serbischer Bergpferd-Typ:</li></ul>
<dl><dd><ul><li>Serbisches Bergpferd: eine Gruppe lebt völlig wild im <a href="Balkangebirge" title="Balkangebirge">Stara Planina-Naturpark</a></li>
<li>Karakatschan-Pferd: primitive Rasse aus den Bergen Bulgariens; entspricht dem Typ des serbischen Bergpferds; wilde Populationen</li></ul></dd></dl>
<ul><li><a href="Exmoor-Pony" title="Exmoor-Pony">Exmoor-Pony</a>: braun bis schwarzbraun gefärbtes Pferd mit ausgeprägtem Mehlmaul, das seit dem 11. Jahrhundert belegt ist; robuster Körperbau, sehr winterhart, kommt im Exmoor-Nationalpark und anderen Schutzgebieten Westeuropas wildlebend vor</li>
<li><a href="Giara-Pferd" title="Giara-Pferd">Giara-Pferd</a>: verwildert auf Sardinien</li>
<li><a href="Huzule" title="Huzule">Huzule</a>: Ponyrasse Osteuropas, einige wilde Populationen in Ungarn und in der Ukraine</li>
<li><a href="Islandpferd" title="Islandpferd">Islandpferd</a>: robuste Pferderasse Islands </li>
<li>Donau-Delta-Pferd: wilde Population im <a href="Donau-Delta" class="mw-redirect" title="Donau-Delta">Donau-Delta</a> seit einigen Jahrhunderten</li>
<li>Monterufoli-Pony: lebt verwildert in einem Naturschutzgebiet bei Pisa</li>
<li><a href="New-Forest-Pony" title="New-Forest-Pony">New-Forest-Pony</a>: halbwilde Herde im New Forest</li>
<li>Pentro-Pferd: primitiver Pferdetyp der Sumpfgebiete Süditaliens</li>
<li><a href="Retuerta" title="Retuerta">Retuerta</a>: völlig wild lebend im <a href="Coto_de_Do%C3%B1ana" class="mw-redirect" title="Coto de Doñana">Coto de Doñana-Nationalpark</a> in Andalusien</li>
<li>Sanfratellano: verwildert lebend im Nebrodi-Naturpark in Sizilien, Verwandtschaft zum Camargue-Pferd vorhanden</li>
<li><a href="Sorraia" title="Sorraia">Sorraia</a>: mit dem <a href="Lusitano" title="Lusitano">Lusitano</a> und Mustangs verwandtes Pferd Portugals</li>
<li><a href="Welsh-Pony" title="Welsh-Pony">Welsh-Pony</a>: verwilderte Herden in Wales</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Literatur">Literatur</h2></div>
<ul><li>Lee Boyd und Katherine A. Houpt (Hrsg.): <i>Przewalski’s Horse – The History and Biology of an Endangered Species.</i> State University of New York, Albany 1994, ISBN 0-7914-1890-1</li>
<li>Ronald M. Nowak: <i>Walker’s mammals of the world.</i> 6. Auflage. Johns Hopkins University Press, Baltimore 1999, ISBN 0-8018-5789-9</li>
<li>Wighard v. Koenigswald: <i>Lebendige Eiszeit.</i> Theiss-Verlag, 2002. ISBN 3-8062-1734-3</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Einzelnachweise">Einzelnachweise</h2></div>
<ol class="references">
<li id="cite_note-Groves_1986-1"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-Groves_1986_1-0">↑</a></span> <span class="reference-text">Colin P. Groves: <i>The taxonomy, distribution, and adaptions of recent equids.</i> In: R. H. Meadows und H. P. Uerpmann (Hrsg.): <i>Equids in the ancient world.</i> Wiesbaden, 1986, S. 11–65</span>
</li>
<li id="cite_note-Jezierski_et_al._2008-2"><span class="mw-cite-backlink">↑ <sup><a href="#cite_ref-Jezierski_et_al._2008_2-0">a</a></sup> <sup><a href="#cite_ref-Jezierski_et_al._2008_2-1">b</a></sup></span> <span class="reference-text">Tadeusz Jezierski und Zbigniew Jaworski: <i>Das Polnische Konik.</i> Die Neue Brehm-Bücherei 658, Westarp Wissenschaften, Hohenwarsleben 2008, S. 1–260 (Kapitel 1: <i>Herkunft und Zuchtgeschichte.</i>, S. 9–20)</span>
</li>
<li id="cite_note-Librado_et_al._2021-3"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-Librado_et_al._2021_3-0">↑</a></span> <span class="reference-text">Pablo Librado, Naveed Khan, Antoine Fages, Mariya A. Kusliy, Tomasz Suchan, Laure Tonasso-Calvière, Stéphanie Schiavinato, Duha Alioglu, Aurore Fromentier, Aude Perdereau, Jean-Marc Aury, Charleen Gaunitz, Lorelei Chauvey, Andaine Seguin-Orlando, Clio Der Sarkissian, John Southon, Beth Shapiro, Alexey A. Tishkin, Alexey A. Kovalev, Saleh Alquraishi, Ahmed H. Alfarhan, Khaled A. S. Al-Rasheid, Timo Seregély, Lutz Klassen, Rune Iversen, Olivier Bignon-Lau, Pierre Bodu, Monique Olive, Jean-Christophe Castel, Myriam Boudadi-Maligne, Nadir Alvarez, Mietje Germonpré, Magdalena Moskal-del Hoyo, Jarosław Wilczyński, Sylwia Pospuła, Anna Lasota-Kuś, Krzysztof Tunia, Marek Nowak, Eve Rannamäe, Urmas Saarma, Gennady Boeskorov, Lembi Lōugas, René Kyselý, Lubomír Peške, Adrian Bălășescu, Valentin Dumitrașcu, Roxana Dobrescu, Daniel Gerber, Viktória Kiss, Anna Szécsényi-Nagy, Balázs G. Mende, Zsolt Gallina, Krisztina Somogyi, Gabriella Kulcsár, Erika Gál, Robin Bendrey, Morten E. Allentoft, Ghenadie Sirbu, Valentin Dergachev, Henry Shephard, Noémie Tomadini, Sandrine Grouard, Aleksei Kasparov, Alexander E. Basilyan, Mikhail A. Anisimov, Pavel A. Nikolskiy, Elena Y. Pavlova, Vladimir Pitulko, Gottfried Brem, Barbara Wallner, Christoph Schwall, Marcel Keller, Keiko Kitagawa, Alexander N. Bessudnov, Alexander Bessudnov, William Taylor, Jérome Magail, Jamiyan-Ombo Gantulga, Jamsranjav Bayarsaikhan, Diimaajav Erdenebaatar, Kubatbeek Tabaldiev, Enkhbayar Mijiddorj, Bazartseren Boldgiv, Turbat Tsagaan, Mélanie Pruvost, Sandra Olsen, Cheryl A. Makarewicz, Silvia Valenzuela Lamas, Silvia Albizuri Canadell, Ariadna Nieto Espinet, Ma Pilar Iborra, Jaime Lira Garrido, Esther Rodríguez González, Sebastián Celestino, Carmen Olària, Juan Luis Arsuaga, Nadiia Kotova, Alexander Pryor, Pam Crabtree, Rinat Zhumatayev, Abdesh Toleubaev, Nina L. Morgunova, Tatiana Kuznetsova, David Lordkipanidze, Matilde Marzullo, Ornella Prato, Giovanna Bagnasco Gianni, Umberto Tecchiati, Benoit Clavel, Sébastien Lepetz, Hossein Davoudi, Marjan Mashkour, Natalia Ya. Berezina, Philipp W. Stockhammer, Johannes Krause, Wolfgang Haak, Arturo Morales-Muñiz, Norbert Benecke, Michael Hofreiter, Arne Ludwig, Alexander S. Graphodatsky, Joris Peters, Kirill Yu. Kiryushin, Tumur-Ochir Iderkhangai, Nikolay A. Bokovenko, Sergey K. Vasiliev, Nikolai N. Seregin, Konstantin V. Chugunov, Natalya A. Plasteeva, Gennady F. Baryshnikov, Ekaterina Petrova, Mikhail Sablin, Elina Ananyevskaya, Andrey Logvin, Irina Shevnina, Victor Logvin, Saule Kalieva, Valeriy Loman, Igor Kukushkin, Ilya Merz, Victor Merz, Sergazy Sakenov, Victor Varfolomeyev, Emma Usmanova, Viktor Zaibert, Benjamin Arbuckle, Andrey B. Belinskiy, Alexej Kalmykov, Sabine Reinhold, Svend Hansen, Aleksandr I. Yudin, Aleksandr A. Vybornov, Andrey Epimakhov, Natalia S. Berezina, Natalia Roslyakova, Pavel A. Kosintsev, Pavel F. Kuznetsov, David Anthony, Guus J. Kroonen, Kristian Kristiansen, Patrick Wincker, Alan Outram und Ludovic Orlando: <i>The origins and spread of domestic horses from the Western Eurasian steppes.</i> Nature, 2021, <a href="https://doi.org/10.1038/s41586-021-04018-9" class="extiw external" title="doi:10.1038/s41586-021-04018-9">doi:10.1038/s41586-021-04018-9</a></span>
</li>
<li id="cite_note-Groves_1994-4"><span class="mw-cite-backlink">↑ <sup><a href="#cite_ref-Groves_1994_4-0">a</a></sup> <sup><a href="#cite_ref-Groves_1994_4-1">b</a></sup></span> <span class="reference-text">Colin P. Groves: <i>Morphology, Habitat and Taxonomy.</i> In: Lee Boyd und Katherine A. Houpt (Hrsg.): <i>Przewalski’s Horse – The History and Biology of an Endangered Species.</i> State University of New York, Albany 1994, S. 39–59 ISBN 0-7914-1890-1</span>
</li>
<li id="cite_note-Volf_1996,_Kap_8-5"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-Volf_1996,_Kap_8_5-0">↑</a></span> <span class="reference-text">Jiri Volf: <i>Das Urwildpferd.</i> Die Neue Brehm-Bücherei 249, Westarp Wissenschaften, Magdeburg 1996, S. 1–147, ISBN 3-89432-471-6 (Kapitel 8: <i>Kennzeichen des Wildpferdes.</i>, S. 47–72)</span>
</li>
<li id="cite_note-Rubenstein_2011-6"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-Rubenstein_2011_6-0">↑</a></span> <span class="reference-text">Dan I. Rubenstein: <i>Family Equidae (Horses and relatives).</i> In: Don E. Wilson und Russell A. Mittermeier (Hrsg.): <i>Handbook of the Mammals of the World.</i> Volume 2: <i>Hooved Mammals.</i> Lynx Edicions, Barcelona 2011, ISBN 978-84-96553-77-4, S. 106–143</span>
</li>
<li id="cite_note-Gaunitz_et_al._2018-7"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-Gaunitz_et_al._2018_7-0">↑</a></span> <span class="reference-text">Charleen Gaunitz, Antoine Fages, Kristian Hanghøj, Anders Albrechtsen, Naveed Khan, Mikkel Schubert, Andaine Seguin-Orlando, Ivy J. Owens, Sabine Felkel, Olivier Bignon-Lau, Peter de Barros Damgaard, Alissa Mittnik, Azadeh F. Mohaseb, Hossein Davoudi, Saleh Alquraishi, Ahmed H. Alfarhan, Khaled A. S. Al-Rasheid, Eric Crubézy, Norbert Benecke, Sandra Olsen, Dorcas Brown, David Anthony, Ken Massy, Vladimir Pitulko, Aleksei Kasparov, Gottfried Brem, Michael Hofreiter, Gulmira Mukhtarova, Nurbol Baimukhanov, Lembi Lõugas, Vedat Onar, Philipp W. Stockhammer, Johannes Krause, Bazartseren Boldgiv, Sainbileg Undrakhbold, Diimaajav Erdenebaatar, Sébastien Lepetz, Marjan Mashkour, Arne Ludwig, Barbara Wallner, Victor Merz, Ilja Merz, Viktor Zaibert, Eske Willerslev, Pablo Librado, Alan K. Outram und Ludovic Orlando: <i>Ancient genomes revisit the ancestry of domestic and Przewalski’s horses.</i> Science 360 (6384), 2018, S. 111–114, <a href="https://doi.org/10.1126/science.aao3297" class="extiw external" title="doi:10.1126/science.aao3297">doi:10.1126/science.aao3297</a></span>
</li>
<li id="cite_note-Fages_et_al._2019-8"><span class="mw-cite-backlink">↑ <sup><a href="#cite_ref-Fages_et_al._2019_8-0">a</a></sup> <sup><a href="#cite_ref-Fages_et_al._2019_8-1">b</a></sup></span> <span class="reference-text">Antoine Fages, Kristian Hanghøj, Naveed Khan, Charleen Gaunitz, Andaine Seguin-Orlando, Michela Leonardi, Christian McCrory Constantz, Cristina Gamba, Khaled A. S. Al-Rasheid, Silvia Albizuri, Ahmed H. Alfarhan, Morten Allentoft, Saleh Alquraishi, David Anthony, Nurbol Baimukhanov, James H. Barrett, Jamsranjav Bayarsaikhan, Norbert Benecke, Eloísa Bernáldez-Sánchez, Luis Berrocal-Rangel, Fereidoun Biglari, Sanne Boessenkool, Bazartseren Boldgiv, Gottfried Brem, Dorcas Brown, Joachim Burger, Eric Crubézy, Linas Daugnora, Hossein Davoudi, Peter de Barros Damgaard, María de los Ángeles de Chorro y de Villa-Ceballos, Sabine Deschler-Erb, Cleia Detry, Nadine Dill, Maria do Mar Oom, Anna Dohr, Sturla Ellingvåg, Diimaajav Erdenebaatar, Homa Fathi, Sabine Felkel, Carlos Fernández-Rodríguez, Esteban García-Viñas, Mietje Germonpré, José D. Granado, Jón H. Hallsson, Helmut Hemmer, Michael Hofreiter, Aleksei Kasparov, Mutalib Khasanov, Roya Khazaeli, Pavel Kosintsev, Kristian Kristiansen, Tabaldiev Kubatbek, Lukas Kuderna, Pavel Kuznetsov, Haeedeh Laleh, Jennifer A. Leonard, Johanna Lhuillier, Corina Liesau von Lettow-Vorbeck, Andrey Logvin, Lembi Lõugas, Arne Ludwig, Cristina Luis, Ana Margarida Arruda, Tomas Marques-Bonet, Raquel Matoso Silva, Victor Merz, Enkhbayar Mijiddorj, Bryan K. Miller, Oleg Monchalov, Fatemeh A. Mohaseb, Arturo Morales, Ariadna Nieto-Espinet, Heidi Nistelberger, Vedat Onar, Albína H. Pálsdóttir, Vladimir Pitulko, Konstantin Pitskhelauri, Mélanie Pruvost, Petra Rajic Sikanjic, Anita Rapan Papěsa, Natalia Roslyakova, Alireza Sardari, Eberhard Sauer, Renate Schafberg, Amelie Scheu, Jörg Schibler, Angela Schlumbaum, Nathalie Serrand, Aitor Serres-Armero, Beth Shapiro, Shiva Sheikhi Seno, Irina Shevnina, Sonia Shidrang, John Southon, Bastiaan Star, Naomi Sykes, Kamal Taheri, William Taylor, Wolf-Rüdiger Teegen, Tajana Trbojević Vukičević, Simon Trixl, Dashzeveg Tumen, Sainbileg Undrakhbold, Emma Usmanova, Ali Vahdati, Silvia Valenzuela-Lamas, Catarina Viegas, Barbara Wallner, Jaco Weinstock, Victor Zaibert, Benoit Clavel, Sébastien Lepetz, Marjan Mashkour, Agnar Helgason, Kári Stefánsson, Eric Barrey, Eske Willerslev, Alan K. Outram, Pablo Librado und Ludovic Orlando: <i>Tracking Five Millennia of Horse Management with Extensive Ancient Genome Time Series.</i> Cell 177, 2019, S. 1419–1435, <a href="https://doi.org/10.1016/j.cell.2019.03.049" class="extiw external" title="doi:10.1016/j.cell.2019.03.049">doi:10.1016/j.cell.2019.03.049</a></span>
</li>
<li id="cite_note-Taylor_et_al._2021-9"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-Taylor_et_al._2021_9-0">↑</a></span> <span class="reference-text">William Timothy Treal Taylor und Christina Isabelle Barrón‑Ortiz: <i>Rethinking the evidence for early horse domestication at Botai.</i> Scientific Reports 11, 2021, S. 7440, <a href="https://doi.org/10.1038/s41598-021-86832-9" class="extiw external" title="doi:10.1038/s41598-021-86832-9">doi:10.1038/s41598-021-86832-9</a></span>
</li>
<li id="cite_note-Goto_et_al._2011-10"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-Goto_et_al._2011_10-0">↑</a></span> <span class="reference-text">Hiroki Goto, Oliver A. Ryder, Allison R. Fisher, Bryant Schultz, Sergei L. Kosakovsky Pond, Anton Nekrutenko und Kateryna D. Makova: <i>A Massively Parallel Sequencing Approach Uncovers Ancient Origins and High Genetic Variability of Endangered Przewalski’s Horses.</i> Genome Biology and Evolution 3, 2011, S. 1096–1106, <a href="https://doi.org/10.1093/gbe/evr067" class="extiw external" title="doi:10.1093/gbe/evr067">doi:10.1093/gbe/evr067</a></span>
</li>
<li id="cite_note-Vilstrup_et_al._2013-11"><span class="mw-cite-backlink">↑ <sup><a href="#cite_ref-Vilstrup_et_al._2013_11-0">a</a></sup> <sup><a href="#cite_ref-Vilstrup_et_al._2013_11-1">b</a></sup></span> <span class="reference-text">Julia T. Vilstrup, Andaine Seguin-Orlando, Mathias Stiller, Aurelien Ginolhac, Maanasa Raghavan, Sandra C. A. Nielsen, Jacobo Weinstock, Duane Froese, Sergei K. Vasiliev, Nikolai D. Ovodov, Joel Clary, Kristofer M. Helgen, Robert C. Fleischer, Alan Cooper, Beth Shapiro und Ludovic Orlando: <i>Mitochondrial Phylogenomics of Modern and Ancient Equids.</i> PLoS ONE 8 (2), 2013, S. e55950</span>
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<li id="cite_note-Orlando_et_al._2013-13"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-Orlando_et_al._2013_13-0">↑</a></span> <span class="reference-text">Ludovic Orlando, Aurélien Ginolhac, Guojie Zhang, Duane Froese, Anders Albrechtsen, Mathias Stiller, Mikkel Schubert, Enrico Cappellini, Bent Petersen, Ida Moltke, Philip L. F. Johnson, Matteo Fumagalli, Julia T. Vilstrup, Maanasa Raghavan, Thorfinn Korneliussen, Anna-Sapfo Malaspinas, Josef Vogt, Damian Szklarczyk, Christian D. Kelstrup, Jakob Vinther, Andrei Dolocan, Jesper Stenderup, Ahmed M. V. Velazquez, James Cahill, Morten Rasmussen, Xiaoli Wang, Jiumeng Min, Grant D. Zazula, Andaine Seguin-Orlando, Cecilie Mortensen, Kim Magnussen, John F. Thompson, Jacobo Weinstock, Kristian Gregersen, Knut H. Røed, Véra Eisenmann, Carl J. Rubin, Donald C. Miller, Douglas F. Antczak, Mads F. Bertelsen, Søren Brunak, Khaled A. S. Al-Rasheid, Oliver Ryder, Leif Andersson, John Mundy, Anders Krogh, M. Thomas P. Gilbert, Kurt Kjær, Thomas Sicheritz-Ponten, Lars Juhl Jensen, Jesper V. Olsen, Michael Hofreiter, Rasmus Nielsen, Beth Shapiro, Jun Wang und Eske Willerslev: <i>Recalibrating Equus evolution using the genome sequence of an early Middle Pleistocene horse.</i> Nature 499, 2013, S. 74–78</span>
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<li id="cite_note-Yuan_et_al._2020-15"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-Yuan_et_al._2020_15-0">↑</a></span> <span class="reference-text">Junxia Yuan, Guilian Sheng, Michaela Preick, Boyang Sun, Xindong Hou, Shungang Chen, Ulrike Helene Taron, Axel Barlow, Linying Wang, Jiaming Hu, Tao Deng, Xulong Lai und Michael Hofreiter: <i>Mitochondrial genomes of Late Pleistocene caballine horses from China belong to a separate clade.</i> Quaternary Science Reviews 250, 2020; S. 106691, <a href="https://doi.org/10.1016/j.quascirev.2020.106691" class="extiw external" title="doi:10.1016/j.quascirev.2020.106691">doi:10.1016/j.quascirev.2020.106691</a></span>
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<li id="cite_note-Meneses_et_al._2019-16"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-Meneses_et_al._2019_16-0">↑</a></span> <span class="reference-text">Carmen Nacarino-Meneses und Orlandi-Oliveras: <i>The life history of European Middle Pleistocene equids: first insights from bone histology.</i> Historical Biology: An International Journal of Paleobiology, 2019, <a href="https://doi.org/10.1080/08912963.2019.1655011" class="extiw external" title="doi:10.1080/08912963.2019.1655011">doi:10.1080/08912963.2019.1655011</a></span>
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<li id="cite_note-Weingarten_et_al._2025-17"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-Weingarten_et_al._2025_17-0">↑</a></span> <span class="reference-text">Arianna Weingarten, Meret Häusler, Jordi Serangeli, Ivo Verheijen, Ella Reiter, Rita Radzevičiūtė, Alexander Stoessel, Johannes Krause, Maria A. Spyrou, Nicholas J. Conard, Kay Nieselt und Cosimo Posth: <i>Mitochondrial genomes of Middle Pleistocene horses from the open-air site complex of Schöningen.</i> Nature Ecology &amp; Evolution, 2025, <a href="https://doi.org/10.1038/s41559-025-02859-5" class="extiw external" title="doi:10.1038/s41559-025-02859-5">doi:10.1038/s41559-025-02859-5</a></span>
</li>
<li id="cite_note-Boulbes_et_al._2019-18"><span class="mw-cite-backlink">↑ <sup><a href="#cite_ref-Boulbes_et_al._2019_18-0">a</a></sup> <sup><a href="#cite_ref-Boulbes_et_al._2019_18-1">b</a></sup></span> <span class="reference-text">Nicolas Boulbes und Eline N. van Asperen: <i>Biostratigraphy and Palaeoecology of European Equus.</i> Frontiers in Ecology and Evolution 7, 2019, S. 301, <a href="https://doi.org/10.3389/fevo.2019.00301" class="extiw external" title="doi:10.3389/fevo.2019.00301">doi:10.3389/fevo.2019.00301</a></span>
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<li id="cite_note-Foronova_2002-19"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-Foronova_2002_19-0">↑</a></span> <span class="reference-text">Irina V. Foronova: <i>Late quaternary equids (genus Equus) of South-western and South-central Siberia.</i> In: Marjan Mashkour (Hrsg.): <i>Equids in Time and Space. Papers in Honour of Véra Eisenmann.</i> Durham, 2002, S. 20–30</span>
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<li id="cite_note-Alberdi_et_al._2014-21"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-Alberdi_et_al._2014_21-0">↑</a></span> <span class="reference-text">María Teresa Alberdi, Joaquín Arroyo-Cabrales, Alejandro H. Marín-Leyva und Oscar J. Polaco: <i>Study of Cedral Horses and their place in the Mexican Quaternary.</i> Revista Mexicana de Ciencias Geológicas 31 (2), 2014, S. 221–237</span>
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<li id="cite_note-Rook_et_al._2019-22"><span class="mw-cite-backlink">↑ <sup><a href="#cite_ref-Rook_et_al._2019_22-0">a</a></sup> <sup><a href="#cite_ref-Rook_et_al._2019_22-1">b</a></sup></span> <span class="reference-text">Lorenzo Rook, Raymond L. Bernor, Leonardo S. Avilla, Omar Cirilli, Lawrence Flynn, Advait Jukar, William Sanders, Eric Scott und Xiaoming Wang: <i>Mammal Biochronology (Land Mammal Ages) Around the World From Late Miocene to Middle Pleistocene and Major Events in Horse Evolutionary History.</i> Frontiers in Ecology and Evolution 7, 2019, S. 278, <a href="https://doi.org/10.3389/fevo.2019.00278" class="extiw external" title="doi:10.3389/fevo.2019.00278">doi:10.3389/fevo.2019.00278</a></span>
</li>
<li id="cite_note-Harington_et_al._1996-23"><span class="mw-cite-backlink">↑ <sup><a href="#cite_ref-Harington_et_al._1996_23-0">a</a></sup> <sup><a href="#cite_ref-Harington_et_al._1996_23-1">b</a></sup></span> <span class="reference-text">C. R. Harington und Marcia Eggleston-Stott: <i>Partial carcass of a small Pleistocene horse from Last Chance Creek near Dawson City, Yukon.</i> Current Research in the Pleistocene 13, 1996, S. 105–107</span>
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<li id="cite_note-Machado_et_al._2019-24"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-Machado_et_al._2019_24-0">↑</a></span> <span class="reference-text">Helena Machado und Leonardo Avilla: <i>The Diversity of South American Equus: Did Size Really Matter?</i> Frontiers in Ecology and Evolution 7, 2019, S. 235, <a href="https://doi.org/10.3389/fevo.2019.00235" class="extiw external" title="doi:10.3389/fevo.2019.00235">doi:10.3389/fevo.2019.00235</a></span>
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<li id="cite_note-Bernor_et_al._2010-25"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-Bernor_et_al._2010_25-0">↑</a></span> <span class="reference-text">Raymond L. Bernor, Miranda J. Armour-Chelu, Henry Gilbert, Thomas M. Kaiser und Ellen Schulz: <i>Equidae.</i> In: Lars Werdelin und William L. Sanders (Hrsg.): <i>Cenozoic Mammals of Africa.</i> University of California Press, 2010, S. 685–721</span>
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<li id="cite_note-Kuznetsova_et_al._2001-26"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-Kuznetsova_et_al._2001_26-0">↑</a></span> <span class="reference-text">T. V. Kuznetsova, L. D. Sulerzhitsky und Ch. Siegert: <i>New data on the “Mammoth” fauna of the Laptev Shelf Land (East Siberian Arctic).</i> In: G. Cavarretta, P. Gioia, M. Mussi und M. R. Palombo (Hrsg.): <i>The World of Elephants – International Congress.</i> Consiglio Nazionale delle Ricerche Rom, 2001, S. 289–292</span>
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<li id="cite_note-Boeskorov_et_al._2004-27"><span class="mw-cite-backlink">↑ <sup><a href="#cite_ref-Boeskorov_et_al._2004_27-0">a</a></sup> <sup><a href="#cite_ref-Boeskorov_et_al._2004_27-1">b</a></sup> <sup><a href="#cite_ref-Boeskorov_et_al._2004_27-2">c</a></sup></span> <span class="reference-text">Gennady G. Boeskorov und Dick Mol: <i>Quaternary Mammal Collections in the Museums of Yakutsk (Eastern Siberia, Yakutia, Russia).</i> Cranium 21 (1–2), 2004, S. 19–32</span>
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<li id="cite_note-Boeskorov_et_al._2018-28"><span class="mw-cite-backlink">↑ <sup><a href="#cite_ref-Boeskorov_et_al._2018_28-0">a</a></sup> <sup><a href="#cite_ref-Boeskorov_et_al._2018_28-1">b</a></sup> <sup><a href="#cite_ref-Boeskorov_et_al._2018_28-2">c</a></sup></span> <span class="reference-text">Gennady G. Boeskorov, Olga R. Potapova, Albert V. Protopopov, Valery V. Plotnikov, Eugeny N. Maschenko, Marina V. Shchelchkova, Ekaterina A. Petrova, Rafal Kowalczyk, Johannes van der Plicht und Alexey N. Tikhonov: <i>A study of a frozen mummy of a wild horse from the Holocene of Yakutia, East Siberia, Russia.</i> Mammal Research 63, 2018, S. 307–314, <a href="https://doi.org/10.1007/s13364-018-0362-4" class="extiw external" title="doi:10.1007/s13364-018-0362-4">doi:10.1007/s13364-018-0362-4</a></span>
</li>
<li id="cite_note-Nedoluzhko_et_al._2020-29"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-Nedoluzhko_et_al._2020_29-0">↑</a></span> <span class="reference-text">Artem V. Nedoluzhko, Fedor S. Sharko, Eugenia S. Boulygina, Svetlana V. Tsygankova, Natalia V. Slobodova, Natalia M. Gruzdeva, Sergey M. Rastorguev, Natalia N. Spasskaya und Evgeny N. Maschenko: <i>The complete mitochondrial genome of the extinct Pleistocene horse (Equus cf. lenensis) from Kotelny Island (New Siberian Islands, Russia) and its phylogenetic assessment.</i> Mitochondrial DNA Part B 5 (1), 2020, S. 243–245</span>
</li>
<li id="cite_note-Guthrie_1990-30"><span class="mw-cite-backlink">↑ <sup><a href="#cite_ref-Guthrie_1990_30-0">a</a></sup> <sup><a href="#cite_ref-Guthrie_1990_30-1">b</a></sup> <sup><a href="#cite_ref-Guthrie_1990_30-2">c</a></sup></span> <span class="reference-text">R. Dale Guthrie: <i>Frozen Fauna of the Mammoth Steppe: The Story of Blue Babe.</i> University of Chicago Press, 1990, S. 1–324
(Kapitel 1: <i>The curse of the frozen mammoths.</i>, S. 1–44)</span>
</li>
<li id="cite_note-Lazarev_2005-31"><span class="mw-cite-backlink">↑ <sup><a href="#cite_ref-Lazarev_2005_31-0">a</a></sup> <sup><a href="#cite_ref-Lazarev_2005_31-1">b</a></sup></span> <span class="reference-text">Peter A. Lazarev: <i>Large Mammals of the Anthropogene of Yakutia.</i> Institute of Applied Ecology of the North Academy of Sciences of the Republic of Sakha (Yakutia), 2005, ohne Seitenangaben</span>
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<li id="cite_note-Spasskaya_et_al._2012-32"><span class="mw-cite-backlink">↑ <sup><a href="#cite_ref-Spasskaya_et_al._2012_32-0">a</a></sup> <sup><a href="#cite_ref-Spasskaya_et_al._2012_32-1">b</a></sup> <sup><a href="#cite_ref-Spasskaya_et_al._2012_32-2">c</a></sup></span> <span class="reference-text">N. N. Spasskaya, O. F. Chernova und M. V. Ibraev: <i>Microstructural Characteristics of Hair of Pleistocene Mummy of “Bilibino Horse” Equu ssp.</i> Moscow University Biological Sciences Bulletin 67 (1), 2012, S. 49–54</span>
</li>
<li id="cite_note-Boeskorov_2020-33"><span class="mw-cite-backlink">↑ <sup><a href="#cite_ref-Boeskorov_2020_33-0">a</a></sup> <sup><a href="#cite_ref-Boeskorov_2020_33-1">b</a></sup></span> <span class="reference-text">Gennady G. Boeskorov: <i>Survival of indicator species of the mammoth fauna large mammals in the Holocene of Yakutia (East Siberia, Russia).</i> The 5th International Conference: <i>Ecosystem dynamics in the Holocene.</i> IOP Conference Series: Earth and Environmental Science 438, 2020, S. 012004, <a href="https://doi.org/10.1088/1755-1315/438/1/012004" class="extiw external" title="doi:10.1088/1755-1315/438/1/012004">doi:10.1088/1755-1315/438/1/012004</a></span>
</li>
<li id="cite_note-Spasskaya_et_al._2012b-34"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-Spasskaya_et_al._2012b_34-0">↑</a></span> <span class="reference-text">N. N. Spasskaya, T. V. Kuznetsova und A. V. Sher: <i>Morphometric Study of the Skull of a Late Pleistocene Mummy of the Bilibino Horse from the Western Chukchi Peninsula.</i> Paleontological Journal 46 (1), 2012, S. 92–103</span>
</li>
<li id="cite_note-Boeskorov_et_al._2014-35"><span class="mw-cite-backlink">↑ <sup><a href="#cite_ref-Boeskorov_et_al._2014_35-0">a</a></sup> <sup><a href="#cite_ref-Boeskorov_et_al._2014_35-1">b</a></sup></span> <span class="reference-text">Gennady Boeskorov, Albert Protopopov, Olga Potapova, Valerii Plotnikov, Nataliya Rudaya, Snezhana Zhilich und Svetlana Trofimova: <i>A study of a frozen mummy of a horse from the Holocene of Yakutia, Russia.</i> In: Dimitris S. Kostapoulos, Evangelos Vlachos und Evangelia Tsoukala (Hrsg.): <i>VIth International Conference on Mammoths and their Relatives, Grevena - Siatista.</i> Scientific Annals, School of Geology, Aristotle University of Thessaloniki, Greece Special Volume 102, 2014, S. 33–34</span>
</li>
<li id="cite_note-Boeskorov_et_al._2014b-36"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-Boeskorov_et_al._2014b_36-0">↑</a></span> <span class="reference-text">Gennady G. Boeskorov, Olga R. Potapova, Eugeny N. Mashchenko, Albert V. Protopopov, Tatyana V. Kuznetsova, Larry Agenbroad und Alexey N. Tikhonov: <i>Preliminary analyses of the frozen mummies of mammoth (Mammuthus primigenius), bison (Bison priscus) and horse (Equus sp.) from the Yana-Indigirka Lowland, Yakutia, Russia.</i> Integrative Zoology 9, 2014, S. 471–480</span>
</li>
<li id="cite_note-Chernova_et_al._2015-37"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-Chernova_et_al._2015_37-0">↑</a></span> <span class="reference-text">O. F. Chernova, G. G. Boeskorov und A. V. Protopopov: <i>Identification of the Hair of a Holocene “Yukagir Horse” (Equusspp.) Mummy.</i> Doklady Biological Sciences 462, 2015, S. 141–143</span>
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<li id="cite_note-Ludwig_et_al._2009-38"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-Ludwig_et_al._2009_38-0">↑</a></span> <span class="reference-text">Arne Ludwig, Melanie Pruvost, Monika Reissmann, Norbert Benecke, Gudrun A. Brockmann, Pedro Castaños, Michael Cieslak, Sebastian Lippold, Laura Llorente, Anna-Sapfo Malaspinas, Montgomery Slatkin und Michael Hofreiter: <i>Coat color variation at the beginning of horse domestication.</i> Science 324, 2009, S. 485</span>
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<li id="cite_note-Pruvost_et_al._2011-39"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-Pruvost_et_al._2011_39-0">↑</a></span> <span class="reference-text">Melanie Pruvost, Rebecca Bellone, Norbert Benecke, Edson Sandoval-Castellanos, Michael Cieslak, Tatyana Kuznetsova, Arturo Morales-Muñiz, Terry O’Connor, Monika Reissmann, Michael Hofreiter und Arne Ludwig: <i>Genotypes of predomestic horses match phenotypes painted in Paleolithic works of cave art.</i> PNAS 108 (46), S. 18626–18630, <a href="https://doi.org/10.1073/pnas.1108982108" class="extiw external" title="doi:10.1073/pnas.1108982108">doi:10.1073/pnas.1108982108</a></span>
</li>
<li id="cite_note-Ludwig_et_al._2015-40"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-Ludwig_et_al._2015_40-0">↑</a></span> <span class="reference-text">Arne Ludwig, Monika Reissmann, Norbert Benecke, Rebecca Bellone, Edson Sandoval-Castellanos, Michael Cieslak, Gloria G. Fortes, Arturo Morales-Muñiz, Michael Hofreiter und Melanie Pruvost: <i>Twenty-five thousand years of fluctuating selection on leopard complex spotting and congenital night blindness in horses.</i> Philosophical Transactions of the Royal Society B 370, 2015, S. 20130386, <a href="https://doi.org/10.1098/rstb.2013.0386" class="extiw external" title="doi:10.1098/rstb.2013.0386">doi:10.1098/rstb.2013.0386</a></span>
</li>
<li id="cite_note-Wutke_et_al._2016-41"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-Wutke_et_al._2016_41-0">↑</a></span> <span class="reference-text">Saskia Wutke, <a href="Norbert_Benecke" title="Norbert Benecke">Norbert Benecke</a>, Edson Sandoval-Castellanos, Hans-Jürgen Döhle, <a href="Susanne_Friederich" title="Susanne Friederich">Susanne Friederich</a>, Javier Gonzalez, Jón Hallstein Hallsson, Michael Hofreiter, Lembi Lõugas, Ola Magnell, Arturo Morales-Muniz, Ludovic Orlando, Albína Hulda Pálsdóttir, Monika Reissmann, Matej Ruttkay, Alexandra Trinks und Arne Ludwig: <i>Spotted phenotypes in horses lost attractiveness in the Middle Ages.</i> Scientific Reports 6, 2016, S. 38548, <a href="https://doi.org/10.1038/srep38548" class="extiw external" title="doi:10.1038/srep38548">doi:10.1038/srep38548</a></span>
</li>
<li id="cite_note-Sandoval_et_al._2017-42"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-Sandoval_et_al._2017_42-0">↑</a></span> <span class="reference-text">Edson Sandoval-Castellanos , Saskia Wutke, Constantino Gonzalez-Salazar   und Arne Ludwig: <i>Coat colour adaptation of post-glacial horses to increasing forest vegetation.</i> Nature Ecology &amp; Evolution 1, 2017, S. 1816–1819, <a href="https://doi.org/10.1038/s41559-017-0358-5" class="extiw external" title="doi:10.1038/s41559-017-0358-5">doi:10.1038/s41559-017-0358-5</a></span>
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<li id="cite_note-Baker_2008-43"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-Baker_2008_43-0">↑</a></span> <span class="reference-text">Sue Baker: <i>Exmoor Ponies: Survival of the Fittest – A natural history.</i> Somerset Archaeological &amp; Natural History Society, 2008, S. 1–256</span>
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<li id="cite_note-Lorblanchet_1997-44"><span class="mw-cite-backlink">↑ <sup><a href="#cite_ref-Lorblanchet_1997_44-0">a</a></sup> <sup><a href="#cite_ref-Lorblanchet_1997_44-1">b</a></sup> <sup><a href="#cite_ref-Lorblanchet_1997_44-2">c</a></sup></span> <span class="reference-text">Michel Lorblanchet: <i>Höhlenmalerei. Ein Handbuch.</i> Sigmaringen 1997, S. 1–340</span>
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<li id="cite_note-Braun_et_al._2011-45"><span class="mw-cite-backlink">↑ <sup><a href="#cite_ref-Braun_et_al._2011_45-0">a</a></sup> <sup><a href="#cite_ref-Braun_et_al._2011_45-1">b</a></sup></span> <span class="reference-text">Ingmar M. Braun und Wolfgang Zessin: <i>Pferdedarstellungen in der paläolithischen Wandkunst und der Versuch ihrer zoologisch-ethologischen Interpretation.</i> Ursus, Mitteilungsblatt des Zoovereins und des Zoos Schwerin 17 (1), 2011, S. 4–26</span>
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<li id="cite_note-Sanchez_et_al._2019-46"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-Sanchez_et_al._2019_46-0">↑</a></span> <span class="reference-text">Eloísa Bernáldez-Sánchez und Esteban García-Viñas: <i>The equids represented in cave art and current horses: a proposalto determine morphological differences and similarities.</i> Anthropozoologica 54 (1), 2019, S. 1–12, <a href="https://doi.org/10.5252/anthropozoologica2019v54a1" class="extiw external" title="doi:10.5252/anthropozoologica2019v54a1">doi:10.5252/anthropozoologica2019v54a1</a></span>
</li>
<li id="cite_note-Chauvet_et_al._2001-47"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-Chauvet_et_al._2001_47-0">↑</a></span> <span class="reference-text">Jean-Marie Chauvet, Éliette Brunel Deschamps und Christian Hillaire: <i>Grotte Chauvet bei Vallon-Pont-d’Arc&nbsp;: Altsteinzeitliche Höhlenkunst im Tal der Ardèche.</i> Stuttgart, 2001, S. 1–118</span>
</li>
<li id="cite_note-Altuna_et_al._1996-48"><span class="mw-cite-backlink">↑ <sup><a href="#cite_ref-Altuna_et_al._1996_48-0">a</a></sup> <sup><a href="#cite_ref-Altuna_et_al._1996_48-1">b</a></sup></span> <span class="reference-text">Jesús Altuna, Amelia Baldeon, Koro Mariezkurrena, und Pedro Diaz de González: <i>Ekain und Altxerri bei San Sebastian. Zwei altsteinzeitliche Bilderhöhlen im spanischen Baskenland.</i> Stuttgart, 1996, S. 1–200</span>
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<li id="cite_note-Sainz_et_al._2013-49"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-Sainz_et_al._2013_49-0">↑</a></span> <span class="reference-text">C. González-Sainz, A. Ruiz-Redondoa, D. Garate-Maidaganb und E. Iriarte-Avilés: <i>Not only Chauvet: Dating Aurignacian rock art in Altxerri B Cave (northern Spain).</i> Journal of Human Evolution 65, 2013, S. 457–464</span>
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<li id="cite_note-Clottes_et_al._1995-50"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-Clottes_et_al._1995_50-0">↑</a></span> <span class="reference-text">Jean Clottes und Jean Courtin: <i>Grotte Cosquer bei Marseille.</i> Stuttgart, 1995, S. 1–196</span>
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<li id="cite_note-Bosinski_1987-51"><span class="mw-cite-backlink">↑ <sup><a href="#cite_ref-Bosinski_1987_51-0">a</a></sup> <sup><a href="#cite_ref-Bosinski_1987_51-1">b</a></sup> <sup><a href="#cite_ref-Bosinski_1987_51-2">c</a></sup> <sup><a href="#cite_ref-Bosinski_1987_51-3">d</a></sup> <sup><a href="#cite_ref-Bosinski_1987_51-4">e</a></sup> <sup><a href="#cite_ref-Bosinski_1987_51-5">f</a></sup></span> <span class="reference-text">Gerhard Bosinski: <i>Die große Zeit der Eiszeitjäger. Europa zwischen 40.000 und 10.000 v. Chr.</i> Jahrbuch des Römisch-Germanischen Zentralmuseums Mainz 34, 1987, S. 3–139</span>
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<li id="cite_note-Laming_1959-52"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-Laming_1959_52-0">↑</a></span> <span class="reference-text">Annette Laming: <i>Lascaux. Am Ursprung der Kunst.</i> Dresden, 1959, S. 1–181</span>
</li>
<li id="cite_note-Redondo_et_al._2020-53"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-Redondo_et_al._2020_53-0">↑</a></span> <span class="reference-text">Aitor Ruiz-Redondo, Katherin Yanovskaya und Vladislav S. Zhitenev: <i>The Easternmost European Palaeolithic Artists: Iconography and Graphic Features at Kapova Cave (Southern Urals, Russia).</i> Journal of Paleolithic Archaeology, 2020, <a href="https://doi.org/10.1007/s41982-020-00065-2" class="extiw external" title="doi:10.1007/s41982-020-00065-2">doi:10.1007/s41982-020-00065-2</a></span>
</li>
<li id="cite_note-Bosinski_1982-54"><span class="mw-cite-backlink">↑ <sup><a href="#cite_ref-Bosinski_1982_54-0">a</a></sup> <sup><a href="#cite_ref-Bosinski_1982_54-1">b</a></sup> <sup><a href="#cite_ref-Bosinski_1982_54-2">c</a></sup></span> <span class="reference-text">Gerhard Bosinski: <i>Die Kunst der Eiszeit in Deutschland und der Schweiz.</i> Kataloge Vor- und Frühgeschichtlicher Altertümer 20, Bonn, 1982, S. 1–91</span>
</li>
<li id="cite_note-Holdermann_et_al._2001-55"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-Holdermann_et_al._2001_55-0">↑</a></span> <span class="reference-text">Claus-Stephan Holdermann, Hansjürgen Müller-Beck und Ulrich Simon: <i>Eiszeitkunst im Süddeutsch-Schweizerischen Jura. Anfänge der Kunst.</i> Stuttgart, 2001, S. 1–142</span>
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<li id="cite_note-Cattelain_2005-56"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-Cattelain_2005_56-0">↑</a></span> <span class="reference-text">Pierre Cattelain: <i>Propulseurs magdaléniens: marqueurs culturels régionaux.</i> In V. Dujardin (Hrsg.): <i>Industrie sseuse et parures du Solutréen au Magdalénien en Europe. Actes de la table ronde sur le Paléolithique supérieur récent, Angoulême (Charente), 28–30 mars 2003.</i> Mémoire 39 Société Préhistorique Française, 2005, S. 301–317</span>
</li>
<li id="cite_note-Braun_2009-57"><span class="mw-cite-backlink">↑ <sup><a href="#cite_ref-Braun_2009_57-0">a</a></sup> <sup><a href="#cite_ref-Braun_2009_57-1">b</a></sup></span> <span class="reference-text">Ingmar M. Braun: <i>Die jungpaläolithische Kleinkunst in Mitteldeutschland.</i> Praehistoria Thuringica 12, 2009, S. 164–179</span>
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<li id="cite_note-Braun_2019-58"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-Braun_2019_58-0">↑</a></span> <span class="reference-text">Ingmar M. Braun: <i>Ausgewählte Beispiele der Kleinkunst des Spätglazials aus der Schweiz und überregionale Parallelen.</i> In: Harald Floss (Hrsg.): <i>Das Magdalénien im Südwesten Deutschlands, im Elsass und in der Schweiz.</i> Tübingen, 2019, S. 277–296</span>
</li>
<li id="cite_note-Ladier_et_al._2014-59"><span class="mw-cite-backlink">↑ <sup><a href="#cite_ref-Ladier_et_al._2014_59-0">a</a></sup> <sup><a href="#cite_ref-Ladier_et_al._2014_59-1">b</a></sup></span> <span class="reference-text">Edmée Ladier, Anne-Catherine Welté und Gerhard Bosinski: <i>Une baguette décorée inédite de Fontalès (Tarn-et-Garonne).</i> Bulletin Préhistoire du Sud-Ouest 22 (1/2), 2014, S. 83–102</span>
</li>
<li id="cite_note-Bosinski_1981-60"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-Bosinski_1981_60-0">↑</a></span> <span class="reference-text">Gerhard Bosinski: <i>Gönnersdorf. Eiszeitjäger am Mittelrhein.</i> Koblenz, 1981, S. 1–120</span>
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<li id="cite_note-Bosinski_2008-61"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-Bosinski_2008_61-0">↑</a></span> <span class="reference-text">Gerhard Bosinski: <i>Tierdarstellungen von Gönnersdorf. Nachträge zu Mammut und Pferd sowie die übrigen Tierdarstellungen.</i> Monographien des Römisch-Germanischen Zentralmuseums 72 (<i>Der Magdalénien-Fundplatz Gönnersdorf 9</i>), Mainz, 2008</span>
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<li id="cite_note-Weiß_2016-62"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-Weiß_2016_62-0">↑</a></span> <span class="reference-text">Marcel Weiß: <i>Eine neue magdalénienzeitliche Wildpferdgravierung aus Saaleck, Stadt Naumburg, Burgenlandkreis.</i> Jahresschrift für Mitteldeutsche Vorgeschichte 95, 2016, S. 57–65</span>
</li>
<li id="cite_note-Naudinot_et_al._2017-63"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-Naudinot_et_al._2017_63-0">↑</a></span> <span class="reference-text">Nicolas Naudinot, Camille Bourdier, Marine Laforge, Céline Paris, Ludovic Bellot Gurlet, Sylvie Beyries, Isabelle Thery-Parisot und Michel Le Goffic: <i>Divergence in the evolution of Paleolithic symbolic and technological systems: The shining bull and engraved tablets of Rocher de l'Impératrice.</i> PLoS ONE 12 (3), 2017, S. e0173037, <a href="https://doi.org/10.1371/journal.pone.0173037" class="extiw external" title="doi:10.1371/journal.pone.0173037">doi:10.1371/journal.pone.0173037</a></span>
</li>
<li id="cite_note-Sommer_et_al._2011-64"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-Sommer_et_al._2011_64-0">↑</a></span> <span class="reference-text">Robert S. Sommer, Norbert Benecke, Lembi Lõugas, Oliver Nelle und Ulrich Schmölcke: <i>Holocene survival of the wild horse in Europe: a matter of open landscape?</i> Journal of Quaternary Sciences 26 (8), 2011, S. 805–812, <a href="https://doi.org/10.1002/jqs.1509" class="extiw external" title="doi:10.1002/jqs.1509">doi:10.1002/jqs.1509</a></span>
</li>
<li id="cite_note-Dams_et_al._1977-65"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-Dams_et_al._1977_65-0">↑</a></span> <span class="reference-text">M. Dams und L. Dams: <i>Spanish rock art depicting honey gathering during the Mesolithic.</i>Nature 268, 1977, S. 228–230</span>
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<li id="cite_note-Sanz_2014-66"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-Sanz_2014_66-0">↑</a></span> <span class="reference-text">Inés Domingo Sanz: <i>Iberian Mediterranean Basin: Rock Art.</i> In: Claire Smith (Hrsg.): <i>Encyclopedia of Global Archaeology.</i> Springer, 2014, S. 3643–3648</span>
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<li id="cite_note-Montalvo_2018-67"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-Montalvo_2018_67-0">↑</a></span> <span class="reference-text">Esther López-Montalvo: <i>Spanish Levantine Rock art: A graphical trace of violence and warfare in Iberian prehistory.</i> In: Manuel Fernández-Götz und Nico Roymans (Hrsg.): <i>Conflict in Archaeology: Materialities of Collective Violence from Prehistory to Late Antiquity.</i> Themes in Contemporary Archaeology 5. Routledge, Oxon, 2018, S. 23–33</span>
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<li id="cite_note-Montalvo_2018b-68"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-Montalvo_2018b_68-0">↑</a></span> <span class="reference-text">Esther López-Montalvo: <i>Hunting scenes in Spanish Levantine rock art: An unequivocal chronocultural marker of Epipalaeolithic and Mesolithic Iberian societies?</i> Quaternary International 472 (Part B), 2018, S. 205–220, <a href="https://doi.org/10.1016/j.quaint.2018.03.016" class="extiw external" title="doi:10.1016/j.quaint.2018.03.016">doi:10.1016/j.quaint.2018.03.016</a></span>
</li>
<li id="cite_note-Troncoso_et_al._2018-69"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-Troncoso_et_al._2018_69-0">↑</a></span> <span class="reference-text">Andrés Troncoso, Felipe Armstrong und Mara Basile: <i>Researching rock art in central and south America.</i> In: Bruno David und Ian J. McNiven: <i>The Oxford Handbook of the Archaeology and Anthropology of Rock Art.</i> Oxford University Press, Oxford, 2018, S. 282–314</span>
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<li id="cite_note-Rios_et_al._2020-70"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-Rios_et_al._2020_70-0">↑</a></span> <span class="reference-text">Gaspar Morcote-Ríos, Francisco Javier Aceituno, José Iriarte, Mark Robinson und Jeison L. Chaparro-Cárdenas: <i>Colonisation and early peopling of the Colombian Amazon during the Late Pleistocene and the Early Holocene: New evidence from La Serranía La Lindosa.</i> Quaternary International 578, 2021, S. 5–19, <a href="https://doi.org/10.1016/j.quaint.2020.04.026" class="extiw external" title="doi:10.1016/j.quaint.2020.04.026">doi:10.1016/j.quaint.2020.04.026</a></span>
</li>
<li id="cite_note-Iriarta_et_al._2022-71"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-Iriarta_et_al._2022_71-0">↑</a></span> <span class="reference-text">José Iriarte, Michael J. Ziegler, Alan K. Outram, Mark Robinson, Patrick Roberts, Francisco J. Aceituno, Gaspar Morcote-Ríos und T. Michael Keesey: <i>Ice Age megafauna rock art in the Colombian Amazon?</i> Philosophical Transactions of the Royal Society B 377, 2022, S. 20200496, <a href="https://doi.org/10.1098/rstb.2020.0496" class="extiw external" title="doi:10.1098/rstb.2020.0496">doi:10.1098/rstb.2020.0496</a></span>
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<li id="cite_note-HS-72"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-HS_72-0">↑</a></span> <span class="reference-text">Malcolm Holland: <i>Guns cocked as brumbies run wild.</i> (<a rel="nofollow" class="external autonumber" href="http://www.heraldsun.com.au/news/guns-cocked-as-brumbies-run-wild/story-e6frf7jo-1225841125272">[1]</a>), Herald Sun, 15. März 2010</span>
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<li id="cite_note-ORF-73"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-ORF_73-0">↑</a></span> <span class="reference-text">ORF: <i>Australien kippt Plan zur Tötung Tausender Wildpferde.</i> (<a rel="nofollow" class="external autonumber" href="http://orf.at/#/stories/2439329/">[2]</a>) orf.at, 20. Mai 2018</span>
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<li id="cite_note-74"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-74">↑</a></span> <span class="reference-text">Abdurazak Sufiyan: <cite style="font-style:italic">Kundudo feral horse: Trends, status and threats and implication for conservation</cite>. In: <cite style="font-style:italic">Global Journal of Zoology</cite>. April 2022 (<a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.researchgate.net/publication/360467624">researchgate.net</a>).<span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&amp;rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Abook&amp;rfr_id=info:sid/de.wikipedia.org:Wildpferd&amp;rft.atitle=Kundudo+feral+horse%3A+Trends%2C+status+and+threats+and+implication+for+conservation&amp;rft.au=Abdurazak%26%2332%3BSufiyan&amp;rft.btitle=Global+Journal+of+Zoology&amp;rft.date=2022-04&amp;rft.genre=book" style="display:none">&nbsp;</span></span>
</li>
<li id="cite_note-Jansen_et_al._2002-75"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-Jansen_et_al._2002_75-0">↑</a></span> <span class="reference-text">Thomas Jansen, Peter Forster, Marsha A. Levine, Hardy Oelke, Matthew Hurles, Colin Renfrew, Jürgen Weber und Klaus Olek: <i>Mitochondrial DNA and the origins of the domestic horse.</i> PNAS 99 (16), 2002, S. 10905–10910, <a href="https://doi.org/10.1073pnas.152330099" class="extiw external" title="doi:10.1073pnas.152330099">doi:10.1073pnas.152330099</a></span>
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<li id="cite_note-Cieslak_et_al._2010-76"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-Cieslak_et_al._2010_76-0">↑</a></span> <span class="reference-text">Michael Cieslak, Melanie Pruvost, Norbert Benecke, Michael Hofreiter, Arturo Morales, Monika Reissmann und Arne Ludwig: <i>Origin and History of Mitochondrial DNA Lineages in Domestic Horses.</i> PLoS ONE 5 (12), 2010, S. e15311, <a href="https://doi.org/10.1371/journal.pone.0015311" class="extiw external" title="doi:10.1371/journal.pone.0015311">doi:10.1371/journal.pone.0015311</a></span>
</li>
<li id="cite_note-Jordana_et_al._1995-77"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-Jordana_et_al._1995_77-0">↑</a></span> <span class="reference-text">J. Jordana, P. M. Pares und A. Sanchez: <i>Analysis of genetic relationships in horse breeds.</i> Journal of Equine Veterinary Science 15 (7), 1995, S. 320–328</span>
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<li id="cite_note-Otten-78"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-Otten_78-0">↑</a></span> <span class="reference-text">Henri Kerkdijk Otten: <i>Where did the wild horse go?</i> (<a rel="nofollow" class="external autonumber" href="https://web.archive.org/web/20160130170015/http://www.freenature.eu/free-en/p000430/news/news-archive/2012/where-did-the-wild-horse-go">[3]</a>) Foundation for Restoring European Ecosystems, 1. Oktober 2012</span>
</li>
</ol>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Weblinks">Weblinks</h2></div>
<div class="sisterproject" style="margin:0.1em 0 0 0;"><span class="noviewer" style="display:inline-block; line-height:10px; min-width:1.6em; text-align:center;" aria-hidden="true" role="presentation"><span class="mw-default-size" typeof="mw:File"><span title="Wiktionary"></span></span></span><b><a href="https://de.wiktionary.org/wiki/Wildpferd" class="extiw external" title="wikt:Wildpferd">Wiktionary: Wildpferd</a></b>&nbsp;– Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen</div>
<ul><li><a rel="nofollow" class="external text" href="https://portal.dnb.de/opac.htm?method=simpleSearch&amp;query=4193764-8">Literatur von und über Wildpferd</a> im Katalog der <a href="Deutsche_Nationalbibliothek" title="Deutsche Nationalbibliothek">Deutschen Nationalbibliothek</a></li></ul>
<div class="hintergrundfarbe1 rahmenfarbe1 navigation-not-searchable normdaten-typ-s" style="border-style: solid; border-width: 1px; clear: left; margin-bottom:1em; margin-top:1em; padding: 0.25em; overflow: hidden; word-break: break-word; word-wrap: break-word;" id="normdaten">
<div style="display: table-cell; vertical-align: middle; width: 100%;">
<div>
Normdaten&nbsp;(Sachbegriff): <a href="Gemeinsame_Normdatei" title="Gemeinsame Normdatei">GND</a>: <span class="-print"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://d-nb.info/gnd/4193764-8">4193764-8</a></span> | <a href="Library_of_Congress_Control_Number" title="Library of Congress Control Number">LCCN</a>: <span class="-print"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://id.loc.gov/authorities/sh85146681">sh85146681</a></span> </div>
</div></div></div><!--htdig_noindex--><div><div class="zim-footer">
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</div>
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